So machen Sie richtig Pause

Nichts geht mehr? Dann sollten Sie eine Pause machen. Um den Block gehen, Treppensteigen? Naja, eine neue Studie zeigt, wie es besser geht, hier die 4 wichtigsten Erkenntnisse für mehr Elan.

Man hat viel gehört, viel gelernt, viel gesagt bekommen, wie man seine Pausen am besten gestalten soll. Treppensteigen oder um den Block gehen sind da ganz vorne mit dabei. Muss aber gar nicht sein, zeigt jetzt eine Studie der amerikanischen Baylor Universität. Die räumt mit Pausenmythen auf und erklärt, wie es richtig geht:

1. Eine Pause am Vormittag bringt am meisten.

Bis zur Mittagspause arbeiten viele durch, holen sich maximal einen Kaffee. Aber: Das ist gar nicht so gut, sagen die Forscher. Sie haben herausgefunden, zu lange durchzuarbeiten kostet einfach unheimlich viel Energie. Also unterbrechen Sie die Phase bis zur Mittagspause ruhig und holen Sie sich am Vormittag eine ordentliche Portion Pause.

2. Tun Sie, worauf Sie Lust haben.

Entgegen anderer bis dato geltender Ratschläge wie eben dem Treppensteigen, heißt es ab sofort: Tun Sie, worauf Sie Lust haben. In der Untersuchung haben die Wissenschaftler herausgefunden, eine Pause ist dann gut für Sie, wenn Sie wirklich tun, was Sie möchten. Und das darf wirklich alles sein, am Schreibtisch sitzen bleiben, Computerspielen, sich über berufliche Themen unterhalten - und ja, natürlich auch Treppensteigen, wenn Sie wollen.

3. Profitieren Sie von Ihren "guten" Pausen.

Weitere Erkenntnis aus der Studie: Wer "gute" Pausen macht (also welche am Vormittag und sie für Dinge nutzt, die ihm taugen), hat man weniger Kopfweh, Augen- und Rückenschmerzen.

4. Viele kleine, kurze Pausen sind toll.

Wer viele und kurze Pausen macht, ist auch frischer und erholter bei der Arbeit, hat das Forschungsteam gezeigt. Wobei hier wieder gilt: Wie kurz "kurz" ist, das bestimmen Sie!

 

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