So kämpft eine Mutter für ihren Sohn gegen Mobbing

Ein Vierjähriger, der an einem seltenen Gendefekt leidet, wird auf Facebook mit Hunden verglichen. Seine Mutter wehrt sich gegen die Verunglimpfung.

"Ich bin nicht hässlich, ich bin nicht merkwürdig. Ich bin ein Junge. Ich möchte akzeptiert werden. Ich werde von vielen geliebt"

Fünf kurze Sätze, die AliceAnn Meyer in ihrem Blog neben ein Bild ihres Sohnes Jameson geschrieben hat. Es sind aber starke Worte, mit denen sich die dreifache Mutter aus San Antonio/Texas gegen das anhaltende Mobbing ihres Kindes im Netz zur Wehr setzen will. Dort hatte man Jameson wegen seines Aussehens mit einem Mops gleichgestellt.

Ihr Sohn, ein vierjähriger Junge aus Texas, leidet am Pfeiffer-Syndrom. Diese Erbkrankeit hat massive Auswirkungen auf sein Äußeres: Seine Augen stechen hervor, seine Stirn ist besonders ausgeprägt, seine Gesichtsmitte ist deutlich kleiner als bei anderen Kindern. Aber geistig und mental ist Jameson zu 100 Prozent gesund.

Jameson: Ein wahrer Spitzbub


Seine Mutter beschreibt ihn in der Welt: "Jameson ist das, was man einen wahren Spitzbuben nennt. Von seinen Lehrern und Therapeuten hören wir immer wieder wie sehr er Witze mag und was für ein lustiges Kind er ist."

Umso trauriger und enttäuschter war AliceAnne, als sie merkte, dass das Foto, welches sie auf ihren Blog stellte, von Usern gestohlen und als Meme verwendet wurde. Sie verbringt derzeit Tage, um Mahnungen an Personen zu schreiben, die sich über das Bild lustig machen. Sie wollte es ganz einfach nicht hinnehmen, dass sich Wildfremde über ihren so geliebten Sohn lustig machen. "Jameson ist eine wirkliche Person. Ein Mensch. Ein toller Junge und er verdient es mit Respekt behandelt zu werden."

Hier ein Video, das Jameson mit seiner Familie zeigt:

 

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