So hört ihr 2017 endlich zum Rauchen auf

So hört man zum Rauchen auf: Jede Zigarette erinnert das Suchtgedächtnis, aber man denkt im Schnitt nur 3 Minuten an die Zigarette.

1) Stressfreie Zeit

Zunächst sollten Raucher sich für den Rauchstopp eine stressfreie Zeit suchen, erklärt die Suchtberaterin Gabriele Bartsch. "Wer zusätzlich Probleme mit dem Partner oder im Job hat, dem fällt es noch schwerer, dauerhaft die Zigaretten wegzulassen."

2) Jede Zigarette stimuliert Suchtgedächtnis

Ist die Entscheidung einmal gefallen, sei es sinnvoll, sofort komplett aufzuhören. "Jede Zigarette stimuliert das Suchtgedächtnis", erklärt die Suchtexpertin. Damit man nicht verführt wird, doch eine Zigarette zu rauchen, informiert man am besten Freunde und Familie über das Vorhaben - und bittet die Raucher unter ihnen, nicht zu rauchen, wenn man dabei ist.

3) Ablenkung suchen

Jeden Tag wird es Bartsch zufolge Situationen geben, in denen die Hand früher zur Zigarette gewandert wäre. Dann sei es wichtig zu wissen: "Die Gier nach der Zigarette dauert im Schnitt nur rund drei Minuten." Es gilt also, diese Zeit irgendwie zu überbrücken - zum Beispiel, indem man sich ablenkt. Bartsch rät, das Radio einzuschalten und bestimmte Wörter zu zählen: Wie oft sagt der Moderator das Wort "ich" oder "er". "Rechnen lenkt auch gut ab: Man nimmt sich etwa die Zahl 113 und rechnet in 7er-Schritten rückwärts bis Null."

4) Körperliche Sucht muss auch beendet werden

Grundsätzlich muss man beim Rauchstopp zwei Anhängigkeiten überwinden: die psychische und die körperliche. Wer fürchtet, nicht beides auf einmal zu schaffen, kann erst einmal Nikotinpflaster benutzen. "Man muss das aber unbedingt limitieren auf einige Wochen", warnt Bartsch. "Nikotinpflaster halten den Ex-Raucher körperlich abhängig."

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