So gesundheitsschädlich sind vegane Handtaschen

ForscherInnen haben bedenkliche Stoffe in Kunstlederhandtaschen entdeckt. Getestet wurden unter anderem Taschen von Esprit, H&M, Gerry Weber, Guess und Suri Frey.

Kunstlederhandtaschen sind für viele Konsumenten eine tierfreundliche Alternative zum echten Leder. Die deutsche Zeitschrift "Ökotest" fand in einer Laboranalyse jedoch heraus, dass die von findigen Marketingspezialisten auch als "vegane Handtaschen" bezeichneten Produkte oft gesundheits- und umweltschädlich sind. So wurden Substanzen entdeckt, von denen einige sogar als krebserregend gelten.

15 Exemplare wurden getestet und jedes davon enthielt teilweise sogar stark erhöhte Werte polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK), die als krebsverdächtig oder sogar krebserregend gelten. Formaldehyd, die Schwermetalle Blei und Kadmium sowie das Halbmetall Antimon, welches die Haut reizen kann und auch Chrom ergänzen den ungesunden Mix an Schadstoffen. Einige Taschen könnten zudem für Nickel-Allergiker zum Problem werden, denn in der Laborprüfung löste sich dieses Kontaktallergen aus Metallteilen wie Druckknöpfen, warnte "Ökotest"

 

Aktuell