So findest du die richtige Größe von Menstruationstassen für dich

Damit alles richtig sitzt, sich angenehm anfühlt und nichts ausläuft.

Was tun, wenn die Menstruationstasse stecken bleibt?

Es ist ein leidiges Thema. Leidig und schmerzhaft und nervig und anstrengend. Die Periode beschäftigt die meisten von uns einmal im Monat und wer keine Lust mehr auf den ständigen Ankauf von Binden und Tampons hat, hat vermutlich mal eine Menstruationstasse probiert. Und wirklich viele Frauen machen damit großartige Erfahrungen – sofern sie die richtige Größe verwenden.

Die Menstruationstasse gibt es – so wie Tampons – in unterschiedlichen Größen. Diese reichen von S bis XL. Anders als bei Tampons ist die Größe nicht nur abhängig von der Blutungsstärke, sondern auch davon, wo dein Muttermund liegt, wie trainiert dein Beckenboden ist und ob du schon ein Kind bekommen hast.

Die Position des Muttermunds

Jede Frau hat eine andere Anatomie, was auch heißt, dass der Muttermund an einer anderen Stelle sitzt. Zusätzlich verändert sich die Position während des Zyklus nochmal. Wenn du also den Sitz deines Muttermundes ertastest, machst du das am besten am letzten Tag deiner Periode, denn da sitzt er am tiefsten.

Um die Position zu ertasten, wäscht du dir am Besten gründlich die Hände und führst dann deine Finger in die Vagina ein. Am oberen Ende, eher an der vorderen Seite findest du einen runden, weichen Kreis mit einem Loch in der Mitte.

Wie bestimmst du nun also den Sitz? Wenn dein längster Finger komplett in deiner Vagina ist und du spürst deinen Muttermund noch gar nicht bzw. kannst ihn nicht ertasten, dann hast du einen hoch sitzenden Muttermund. Spürst du diesen schon, wenn du noch nicht so tief mit den Fingern in der Vagina bist, hast du einen tiefer sitzenden Muttermund. Die Lage bestimmt, wie lang deine Menstruationstasse sein sollte.

Kombinationen

Sieht man sich nun also die Position des Muttermundes und die Stärke der Periode gemeinsam an, ergeben sich verschiedene Kombinationen. Wir wissen, was jeweils die richtige Tassengröße ist:

  • Starke Periode + Hoher Muttermund: Mittlere Tassengröße
  • Starke Periode + Tiefer Muttermund: Kleine Tassengröße
  • Leichte Periode + Hoher Muttermund: Mittlere Tassengröße
  • Starke Periode + Hoher Muttermund: Mittlere Tassengröße

Als kleiner Cup gilt in diesem Beispiel eine Menstruationstasse, die 65 mm hoch und 40 mm breit ist. Die mittlere Menstruationstasse ist 68 mm hoch und 45 mm breit.

Beckenbodenmuskulatur

Die benötigte Größe hängt auch davon ab, wie gut der Beckenboden bzw. die Beckenbodenmuskulatur trainiert ist. Diese Muskulatur ist nämlich dafür verantwortlich, dass die Tasse dort bleibt, wo sie sein sollte. Je stärker die Muskulatur ist, umso besser hält auch ein kleiner Cup. Ist die Muskulatur weniger trainiert und schwächer, ist es besser einen größeren Cup zu wählen. Wichtig ist dabei der Durchmesser der Tasse, damit nichts auf der Seite vorbei läuft.

Wie merkst du ob dein Beckenboden trainiert ist? Hüpf paar Mal auf und ab. Musst du danach dringend pinkeln oder hast ein paar Tropfen Urin in der Unterhose, dann hast du eher eine schwache Muskulatur. Das kann auch nach einer Geburt der Fall sein.

 

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