So erkennst du, ob deine Sonnencreme abgelaufen ist

Hallo, der Lichtschutzfaktor! Sonnenschutz steht ganz oben in unserer sommerlichen Skin-Care-Routine. Die übrige Sonnencreme vom letzten Jahr ist dabei aber nicht die beste Wahl.

Junge Frau cremt sich im Park mit Sonnencreme ein.

Bei Joghurt muss man es mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum nicht sooo genau nehmen, Sonnencreme aber ist ein ganz anderes Kaliber. Die Inhaltsstoffe in den Sonnenschutzprodukten laufen nämlich tatsächlich ab. Das heißt: Die Produkte sind weniger wirksam. Ist die Sonnencreme abgelaufen, gilt der angegebene Lichtschutzfaktor nicht mehr. Das erhöht das Risiko auf Sonnenbrände, Verfärbungen und bleibende Hautschäden sowie Hautkrebs.

Woran du abgelaufene Sonnencreme erkennst

Das Haltbarkeitsdatum gilt sowohl bei chemischen als auch bei mineralischen Sonnenschutzprodukten. Chemische Produkte bekommen nach Ablauf der Haltbarkeit eine wässrige Konsistenz, einzelne Inhaltsstoffe oder eine Kombination mehrerer Stoffe wirken nicht mehr und der Schutzfaktor ist nicht mehr gegeben.

Bei mineralischen Sonnencremes lässt die Wirksamkeit zwar nicht nach, das Produkt verändert sich mit der Zeit aber trotzdem. Emulsionen trennen sich, die Konsistenz wird körnig, Geruch oder Farbe verändern sich. Meist lässt sich der Sonnenschutz dann nicht mehr geschmeidig auftragen - und so kann auch kein schützender Film auf der Haut entstehen.

So lang hält Sonnencreme

Die meisten Sonnenschutzmittel halten zwei bis drei Jahre. Wurde das Produkt aber an einem warmen Ort aufbewahrt - also im Auto oder in der Handtasche - kann es schneller ablaufen und sollte alle paar Monate ersetzt werden. Am besten ist, sich zumindest einmal im Jahr frischen Sonnenschutz zu gönnen. Und: Trägt man die Sonnencreme so großzügig und regelmäßig auf wie es sich gehört, kommt man eh nicht lange damit aus.

 

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