So bestimmst du deinen Hauttyp (ein für alle Mal!)

Ölig? Trocken? Mischhaut? Hilfe? Den eigenen Hauttyp zu bestimmten, ist nicht die leichteste Übung.

In der Theorie klingt es ja ganz leicht: Ölige Haut ist ölig, trockene Haut ist trocken und Mischhaut ist beides. Eh klar, duh! Die Wahrheit liegt aber oft nicht nur irgendwo dazwischen, sondern kann sich zusätzlich noch sowohl saisonal als auch im Lebensverlauf ändern. Es ist also quasi eh nie was fix. "Alles fließt!", wie man schon im antiken Griechenland gesagt hat (Also auch der Talg aus den Poren. Entschuldigt das Bild).

Welche Haut man jetzt tatsächlich hat, ist also keine leicht zu beantwortende, aber umso gravierendere Frage. Beautyprodukte und -routine sind im Optimalfall immerhin auf den Hauttyp abgestimmt. Nur so können sie ihre volle Wirkung entfalten und du dich wohl in deiner Haut fühlen. Aber keine Sorge, we got you!

1. Trockene Haut spannt oft. Die Trockenheit fühlt sich unangenehm an, oft ist sie gereizt und gerötet. Je nach Schweregrad kann die Haut groß- oder kleinflächig schuppen oder jucken. Tatsächlich ist die Haut auch dünner, wirkt oft fahl oder müde. Gerade im Gesicht entstehen rasch feine Fältchen, auch im Alter wird die Haut zusehends trockener - es fehlt an Fett und Feuchtigkeit. Darauf sollte bei der Pflege geachtet werden.

Ursachen für trockene Haut kommen von äußeren und inneren Einflüssen: Hitze und Kälte, Sonne und Wasser und Reizstoffe können die Haut von außen her austrocknen. Flüssigkeitsmangel, Hormon- und Stoffwechselerkrankungen und die psychische Gesundheit wirken von innen.

 

2. Ölige Haut glänzt. Die Talgdrüsen produzieren, Überschüsse bleiben an der Hautoberfläche, leuchten dort vor sich hin und verstopfen im schlimmsten Fall die Poren. Es geht noch ein bisserl grauslicher: Bakterien lieben das Sebum, das die Talgdrüsen produzieren. Ihre Stoffwechselprodukte sind es auch, die die Entzündungen der Talgdrüsen auslösen. Fettige Haut erkennt man außerdem an den gut sichtbaren Poren, besonders betroffen ist die T-Zone, die Schultern und der Rücken. Die Haut ist ein bisschen dicker als normale Haut, oft wirkt sie grob. Weil sie schlechter durchblutet ist, sieht sie häufig blass oder fahl aus. Kleiner Vorteil: Die Haut ist widerstandsfähiger, unempfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen und bleibt recht lang straff und faltenfrei. Pflegeprodukte für ölige Haut sind am besten solche auf Wasserbasis und/oder ölfrei.

Ursachen für fettige Haut sind häufig hormonell bedingt, manche Medikamente regen die Talgproduktion außerdem an. 

 

3. Mischhaut ist alles zusammen: trocken, fettig und dazwischen auch ein bisserl normal (a.k.a. der Zen-Master unter den Hauttypen, wo die Haut perfekt ausbalanciert ist). Sie ist, wie viele komplexe Dinge, auch unfassbar nervig, weil sie verschiedenste Ansprüche auf kleinstem Raum (dem Gesicht) vereint. Meist ist die T-Zone fettig, die Haut an den Wangen und um die Augen trocken. Beautyprodukte sollten zur Balance beitragen und sowohl Feuchtigkeit spenden, als auch mattierend auf öligeren Stellen wirken. Alternativ können verschiedene Produkte auf verschiedenen Hautpartien angewandt werden. 

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