Silvia Schneider über Gabalier: "Seine Aussage hat mich direkt betroffen"

Puls 4-Moderatorin und Andreas Gabalier Freundin Silvia Schneider ist das neue Testimonial für Orbit-Kaugummi. Was sie von perfekten Zähnen, Bleaching und Zahnspangen hält, erzählt sie im WIENERIN-Interview. Plus: Welche Mama sie einmal werden will.

Silvia Schneider ist das neue Testimonial für Orbit und "das freut mich und meine Mama", sagte sie bei der Präsentation am Dienstag - übrigens sehr passend gewählt in der Wiener Hofzuckerbäckerei Demel. Schneiders Mama freut sich wohl deshalb, weil sie Zahnärztin ist und "ich durch alle Stufen der festsitzenden und nicht festsitzenden Zahnregulierung gegangen bin", so die Moderatorin mit dem perfekten Lächeln. Wie die Puls 4-Moderatorin mit dem Wunsch nach perfekten Zähnen umgeht und wie man richtig Kaugummi kaut (inklusive schluckt), hat sie im Interview erzählt. Plus: Was sie über die jüngsten Aussagen ihres Freundes, Andreas Gabalier, so denkt.

Frau Schneider, wie stehen Sie zum Thema Zahn-Perfektionierung, Stichwort: Bleaching?

Silvia Schneider: Ich finde, es ist wichtig sich eine Charakteristik in der Zahnstellung zu bewahren. Und Schauspielerinnen, wie etwa Iris Berben, haben keine perfekten Zähne, aber ein wunderbares Lächeln, weil auch manche Engstellungen der Zähne einfach schön und individuell sind. Der jetzige Trend - Veneers drüberzukleben - kann gut gemacht werden, aber ich finde, wenn der Zahn an sich gesund ist, sollte man nicht zu viel kleben oder aufrauen, weil das den Zahn zerstört.

Aber gehört Bleaching, also das künstliche Weiß-Machen der Zähne für Sie zur Zahnpflege dazu?

Bleaching ist sicherlich ok, aber nicht zu viel, weil es einfach auch die Substanz angreift. Aber ich finde, dass Zahnpflege einfach wirklich wichtig ist. Da gehört Zähneputzen dazu, genauso wie Zahnseide oder eben auch Kaugummi. Die Leute sehen mir ins Gesicht und es fällt auf, ob meine Zähne weiß sind oder gerade und ich hatte einfach das Glück, dass sich meine Mama (als Zahnärztin) gut darum gekümmert hat.

Die wiederkäuende Kuh


Kaugummi Kauen ist doch so gar nicht Lady like - wie kaut man denn richtig?

Ja, das ist ganz schlimm und echt heikel. Man muss wirklich aufpassen, dass man nicht wie eine wiederkäuende Kuh aussieht. Besonders im Fernsehen sehe ich das immer wieder: Menschen gehen on Air oder geben Interviews und kauen Kaugummi. Schrecklich. Ein NoGo.

Darf man Kaugummi schlucken?

Ja. ich hab zwar gehört, dass Heidi Klum meint, es würde einem dann ein Kaugummi-Baum im Bauch wachsen, aber das stimmt natürlich nicht. Vermutlich hat der Magen mehr zu tun, beim Verdauen, aber ich schlucke schon seit Jahren Kaugummi und spucke ihn auch immer wieder aus. was soll ich sagen: Man stirbt nicht davon, es passiert auch nichts Tragisches.

"Andi polarisiert eben sehr"


Kurz zu Ihrem Freund Andreas Gabalier: Mit seiner Aussage: "Meine Frau bleibt als Mutter zu Hause" hat er sehr direkt Sie angesprochen. Ärgert Sie so etwas?

Naja, das hat mich direkt betroffen, aber ich habe das große Glück selbst im Journalismus zu arbeiten und weiß daher wie so etwas funktioniert. Jemand gibt ein Interview, das wären 20 Sätze, aber man pickt sich jenen heraus, der die meisten Schlagzeilen verspricht. Das passiert ganz gerne in manchen Blättern und ganz gern beim Andi, weil er in der Öffentlichkeit steht und interessant ist und polarisiert und ich weiß wie die Wahrheit ist und deshalb kann ich damit sehr locker umgehen. Ich finde, man kann auch sehr humorvoll damit umgehen.

"Weiß nicht, welche Mutter ich werde"


Haben Sie selbst denn eine Vorstellung, wie Sie das Mutter-Sein anlegen würden - auch wenn Sie momentan nicht schwanger sind?

Nein, eigentlich noch nicht so sehr, denn wenn man Mutter wird, verändert man sich. Manche sehr, andere weniger, man kann das doch noch gar nicht im vorhinein wissen, was die Hormone und alles mit einem machen. Ich kann über das Mutter-Sein keine Prognose abgeben, weil ich nicht weiß, wie es ist. Ich weiß, dass sowohl meine als auch Andis Mutter sehr gute Mütter sind.

Trotzdem - denken Sie, dass sich Mutter sein und eine gewisse Autonomie im Sinne eines beruflichen Lebens verbinden lassen?

Ich denke, das soll jede Frau für sich entscheiden. Es ist gut, wenn eine Frau sich nur um die Kinder und den Haushalt kümmern möchte und es ist ebenso gut, wenn sie gerne arbeiten möchte, weil sie dann vielleicht eine bessere Mutter sein kann. Es ist auch gut, wenn jemand überhaupt keine Kinder bekommt, weil man lieber Karriere macht. Und ich glaube auch, dass sich Karriere und Kind verbinden lässt. Aber das Wichtigste ist, dass das Kind genug Liebe bekommt - wie das gestaltet wird, soll jede Frau für sich entscheiden.

 

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