Shopping in der Stadt der Liebe: Schnäppchen-Guide für Paris

Die französische Metropole gilt als eine der teuersten Städte der Welt – doch auch in Paris muss man nicht immer tief ins Geldbörserl greifen. Wir wissen, wo man am besten sparen kann!

Ein Kaffee für fünf Euro? Kommt in Paris häufig vor. Doch das muss nicht sein! Denn die Getränkepreise variieren, je nachdem, wo man sitzt. Auf den ausliegenden Karten steht nämlich nichts davon, dass das gleiche Getränk „au bar" (an der Bar) oder „à emporter" (zum Mitnehmen) nur einen Bruchteil kostet!

Apropos Kaffee: Die Stadt Paris bietet ein tolles Service an. Auf ihrer Website sind rund 70 Lokale gelistet, in denen ein Kaffee höchstens einen Euro kostet.

Abendessen in Paris ist generell eine teure Angelegenheit. Doch das muss nicht sein! Auf der Website La Fourchette (deutsch: die Gabel), eine Art Last-Minute-Buchungssystem für Restaurants, kann man echte Schnäppchen machen: Die Angebote lassen sich nach Preisklasse, Küchenart oder Beliebtheit der Restaurants filtern, man kann so bis zu 50% sparen!

Die Handyrechnung durch Roaminggebühren strapazieren oder im Hotel für WLAN zahlen? Nix da! Denn in Paris kann man an vielen Orten kostenlos surfen: Allein die Stadtverwaltung hat in Parks, Museen oder an Verwaltungssitzen rund 400 Hot Spots eingerichtet. Sie sind mit kleinen Schildern als Zone Wi-Fi markiert.

Schöne Aussicht

Klar, ein Besuch auf dem Eiffelturm ist toll. Aber stundenlang anstellen und ein horrendes Eintrittsgeld zahlen? Es gibt auch andere Orte in Paris, an denen man eine genauso schöne Aussicht hat - und wo man den Eiffelturm auf sieht! Zum Beispiel mitten in der Stadt im Kaufhaus Printemps(164, Boulevard Haussmann, 75009 Paris). Einfach in den siebenten Stock fahren und dort einen wunderbaren Rundumblick über Paris genießen!

Apropos Printemps: In dem Luxuskaufhaus können Fashionistas sparen und sich gleichzeitig inspirieren lassen, denn jeden Dienstag um 10 Uhr findet eine kostenlose Modeschau statt!

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Fashion

In Paris gibt es nicht nur sündhaft teure Luxuslabels, es warten auch einige Fabrikverkäufe, so zum Beispiel bei Kookai(82 Rue Réaumur, 75002 Paris). Hier kosten Röcke, Tops und sogar Jeans zum Teil nur € 10,- bis 20,-!

Apropos shoppen: Wer die Innenstadt verlässt und in die äußeren Bezirke fährt, findet eher günstigere Läden. Zum Beispiel im 18. Arrondissement am Fuße der Sacré-Cœur oder im Stadtteil Belleville, der an der Grenze von 19. und 20. Arrondissement liegt: Hier gibt es jede Menge kleiner und größerer Geschäfte mit erschwinglichen Preisen.


Kunst & Kultur

Wer gerne in Büchern stöbert, sollte ins 5. Arrondissement fahren. Auf dem Boulevard Saint-Michel warten jede Menge Büchergeschäfte, in denen man oft auch hat Bücher als „occasion" ergattern kann, sprich: als Second-Hand-Exemplar zum Bruchteil des eigentlichen Preises!

Wer sich für Kunst interessiert, sollte sich am ersten Sonntag des Monats Zeit dafür nehmen - denn da ist der Eintritt für alle Dauerausstellungen in staatlichen Museen, dazu gehören unter anderem der Louvreund das Centre Pompidou, frei!

Kulturgenuss gefällig? In vielen Kirchen gibt es regelmäßig kostenlose Führungen und manchmal sogar Konzerte. Und wer gerne ins Theater geht, ist an der Abendkassa bestens beraten: Hier gibt es immer wieder Sonderpreise!

Wer gerne mit dem Rad fährt, kann in Paris prima sparen: Für nur € 1,70 am Tag (entspricht einer einzelnen Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln) oder € 8,- in der Woche kann man ein Abo für das Leihfahrradsystem Vélib buchen. Insgesamt gibt es rund 1.800 Stationen, an denen man die Räder ausleihen kann!

 

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