Sex & Fruchtbarkeit

Der Kinderwunsch ist groß, doch irgendwie will es nicht klappen. Deswegen sollten Sie jetzt auf Baby-Mach-Sex umsteigen. Was das ist und weitere Tipps und Fakten zum Thema Fruchtbarkeit, verraten wir hier.

Welche Möglichkeiten bleiben für Paare, die unbedingt schwanger werden wollen? Kann man dem Glück eigentlich unter die Arme greifen oder sollte man sein Schicksal so hinnehmen wie es kommt? Fakt ist: Ohne Fruchtbarkeit, keine Schwangerschaft. Also sollten Sie alles daran setzen, diese zu steigern und sie bestmöglich zu nutzen.

Fruchtbarkeit

Die Fruchtbarkeit einer Frau ändert sich zyklisch. Durchschnittlich alle 28 Tage reift eine Eizelle so weit heran, dass sie sich zur Zyklusmitte aus dem Eierstock ablöst (Eisprung) und befruchtet werden kann. Die Eizelle ist nach dem Eisprung nur etwa zwölf bis vierundzwanzig Stunden befruchtungsfähig.

Der Eisprung findet im Verborgenen statt und kann von uns nicht beobachtet werden. Für einen Kinderwunsch ist es aber durchaus sinnvoll, relativ genau zu wissen, wann ein Kind gezeugt werden kann und wann die fruchtbaren Tage sind. Deswegen sollten Sie rechnen: Der Eisprung findet 12 bis 16 Tage vor der nächsten Periode statt. Diese fruchtbaren Tage heißen für Sie höhste Chancen für ein Baby!

Eine Methode der natürlichen Familienplanung ist die Zervixschleimmethode, bei der Frauen ihren Zervixschleim regelmäßig auf Fruchtbarkeitsmerkmale hin untersuchen. Nur an den fruchtbaren Tagen ist der flüssige und transparente Schleim am Scheidenausgang vorhanden. Er ähnelt in seinem Aussehen zu diesem Zeitpunkt rohem Eiweiß und kann zwischen zwei Fingern gesponnen und beurteilt werden.

Auch Männer können vieles zum Baby-Machen beitragen. Australische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass sich die Qualität des Spermas nach häufigem Sex verbessert. Das Ergebnis: Durch den täglichen Orgasmus hatte sich die Spermienqualität von 37 der Männer deutlich verbessert. Zwar enthielt das Ejakulat nach drei Tagen sexueller Enthaltsamkeit mehr Spermien, davon erwiesen sich aber zwölf Prozent mehr als deformiert. Der Grund dafür: Je länger die Spermien in den Hoden verweilen, desto älter und anfälliger auf DNS-Schäden sind sie.

Baby-Mach-Sex

Wenn Sie an den fruchtbaren Tagen an jedem zweiten Tag miteinander Geschlechtsverkehr haben, vergrößern Sie Ihre Chancen schwanger zu werden. Auch täglicher Geschlechtsverkehr ist okay - aber bedenken Sie, dass das Kindermachen nicht in Stress ausarten sollte.

Können oder wollen Sie Ihre Zeit nicht mit der Berechnung der fruchtbaren Tage verbringen gilt als Faustregel: Paare mit Kinderwunsch sollten statistisch gesehen jeden dritten Tag Sex haben, um einen fruchtbaren Tag der Frau zu erwischen.

Da bei der Missionarsstellung der Mann recht weit eindringen kann und das Sperma auch nicht so leicht zurückfließt, gilt sie als optimale Position bei einem bestehenden Kinderwunsch. Es empfiehlt sich für die Frau, nach dem Geschlechtsakt noch einige Minuten auf dem Rücken liegen zu bleiben und dabei das Becken mit einem Kissen etwas höher zu betten. Denn so befinden sich der Muttermund und die Gebärmutter schräg unterhalb der Scheide, so dass der Spermientransport erleichtert wird.

Der Zeitraum der höchsten Fruchtbarkeit wird folgendermaßen berechnet: Er beginnt etwa 72 Stunden vor dem Eisprung und endet etwa zwölf Stunden danach.
 

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