Serie Frauentraining: "Shapeline" im Test

Trainings-Angebote nur für Frauen wachsen wie Schwammerl aus dem Boden. Aber können die Studios nur für Damen wirklich mehr? Und wie trainiert frau richtig? Die WIENERIN hat den Test gemacht. Diesmal: Shapeline Fitness.

Training

Herrlich, dachte ich. Einfach nur hinlegen, sich lasern und freezen lassen und damit quasi im Halbschlaf schlank und schön werden. Nun, ganz so easy ist es nicht. Der Trainingszirkel, verteilt auf 5 Geräte und eine Massagebank, verlangt Disziplin und Konzentration, denn sonst hat man keine Effekte. Also richtig atmen, richtig an- und entspannen und das regelmäßig, denn erst dann schwinden die Zentimeter. Gestartet wird mit einer Figuranalyse, jedoch geht es nicht nur um Kilogramm, sondern auch um die Form des Körpers. Bei mir: die Birne. Ich bin zwar nicht zu dick, lege aber an den Hüften Speck an. Was wurde gemacht? Zwei Bauchmodellagen nach F. X. Mayr zur besseren Verdauung (das war ein bisschen spooky, weil kein Masseur, sondern ein Gerät mich modellierte), eine Laser- und zwei Freezer-Behandlungen (hier wird man an den Problemzonen auf 0,5 Grad runtergekühlt, damit soll das Fett dahinschmelzen) und zwischendurch immer wieder die Shape-Tour an den Geräten. Dazu habe ich fast drei Wochen (recht leckeren) „shape line“-Entschlackungstee getrunken.

Mein Highlight: Die Massagebank – fühlt sich wie Shiatsu an, dazu wird man mit Gute-Laune-Licht angestrahlt. Tipp gegen November-Blues.

Wünsche: Dass es keine echte Umkleidekabine gibt, irritiert und erzeugt für meinen Geschmack zu viel Nähe.

Chefredakteurin Barbara Haas beim Shapeline-Training

Preis

Variiert, aber laufend attraktive Aktionen. Aktuell: 20 Behandlungen (Training, Licht, Laser / Freezer) € 200,–.

Fazit

Wer Bammel vor Fitnesscentern hat, ist hier gut aufgehoben. Die Atmosphäre ist auf Wellness ausgerichtet, bei jedem Gerät gibt es akustische Atemanweisungen und Musik, die Burnout vorbeugen soll. Und: Man merkt auch die Figur-Veränderung.

 

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