Selbstliebe: Was Frauen am meisten an sich mögen

Wir haben euch gefragt, was ihr an euch am schönsten findet – und ihr habt euch selbst mit Komplimenten überhäuft und gezeigt, wie das mit der Selbstliebe so geht.

Selbstliebe

Die ganz große Selbstliebe ist als Frau im Patriarchat schwierig und ein langer Prozess, der vielleicht nie wirklich endet. Denn bis heute werde vor allem weiblich gelesenen Personen unerreichbare Schönheitsideale vorgegaukelt und das Gefühl vermittelt. So wie du bist, bist du nicht gut genug.

Selbstliebe ist da schon fast ein revolutionärer Akt. (Die WIENERIN Covermodel Finalistinnen machen's vor - mehr dazu hier!) Aber: Bloß kein Druck. Ein Körper darf auch einfach nur Körper sein und du musst deinen Körper nicht lieben. Ganz im Sinne von Body Neutrality kann der Schlüssel auch die bloße Akzeptanz sein. Selbstakzeptanz ist der Schlüssel zu psychischer Gesundheit und Wohlbefinden. Laut Joe Rubino, dem Autor von "The Self-Esteem Books", haben 85 Prozent der Menschen mit einem niedrigen Selbstwertgefühl zu kämpfen. Das hat Auswirkungen auf die geistige und körperliche Gesundheit, das zeigen auch unterschiedlichste Studien: Wer sich selbst akzeptiert, kann Depressionen und Anxiety reduzieren. Was sich wissenschaftlich außerdem gezeigt hat? Selbstakzeptanz führt zu gesünderen Entscheidungen und einem gesünderen Lebensstil. Beispielsweise wurde ein geringes Selbstwertgefühl in einigen Fällen mit Depressionen und Angststörungen als Ursache und in anderen Fällen als Symptom in Verbindung gebracht.

Aber nochmal: Bloß kein Druck in Sachen Selbstakzeptanz, das ist ein Prozess – und Perfektionismus hilft da niemandem. Auch das weiß man aus der Forschung: Perfektionist*innen haben ein höheres Risiko für psychische Krankheiten, Perfektionismus und Selbstmitgefühl sind also untrennbar miteinander verbunden.

Wie Selbstmitgefühl, Akzeptanz und Selbstliebe geht? Das zeigt ihr, die WIENERIN Community, am allerbesten. Wir haben euch gefragt, was ihr an euch am schönsten findet – und das waren eure Antworten:

Da gibt's jene unter euch, die die unterschiedlichsten Körperteile am schönsten finden – vor allem nach einer Portion Self Care:

"Meine Hände und meinen Mund"

"Ich liebe meine Augen, Zähne und Brüste"

"Meine Unterarme, meine Nase, meine Ohren und die Füße"

"Am schönsten fühle ich mich an Sonntagen nach 10 Stunden Schlaf und meiner Laufrunde"

"Ich mag meine Taille, Beine und meinen Po"

"Meine Lippen!"

"Meine Locken, Augen und Fußknöchel"

"Wenn ich ausgeschlafen bin, fühle ich mich automatisch schön."

"Direkt nach dem Duschen ist die Selbstliebe am größten!"

"Meine Lächeln, meine Augen, meinen Po und meine Körpergröße"

"Meine Haare, manchmal meine Brüste (das ist aber abhängig von der Zyklusphase)"

Dann gibt's die, die sich vor allem von innen heraus schön fühlen:

"Meine Charaktereigenschaften machen mich schön. Es geht schließlich nicht nur ums Aussehen."

"Ich liebe meine Schlagfertigkeit."

Und dann gibt's sogar welche, die auf der Self Love Journey schon ein ganzes Stück weit gekommen sind:

"Ich bin mit mir im Reinen."

"Was ich an mir schön finde? Alles. <3"

 

Aktuell