Schweißnass

Egal ob im Winter oder im Sommer - schweißnasse Achselhöhlen sind jedem unangenehm, vor allem in der Schule, im Job oder in der Öffentlichkeit. Wir verraten Ihnen welche Ursachen dies hat.

Jeder Mensch muss oder sollte schwitzen: Wenn man Sport treibt, sich in sommerlicher Hitze aufhält, Fieber hat, oder einfach zu warm angezogen ist. Die Schweißperlen auf Stirn und Rücken oder die Rinnsale in den Achselhöhlen - sie sind oft lebensnotwendig, denn sie helfen dem Körper, Temperaturunterschiede auszugleichen, übermäßige Wärme aus dem Inneren nach außen abzuleiten.

Schwitzen hilft jedoch nicht nur die Körpertemperatur zu regulieren, es hilft auch beim Entgiften des Körpers. Beim Schwitzen werden nämlich Giftstoffe und Schlacken über die Poren ausgeschieden. Trotzdem sieht man als Betroffener nur die negativen Seiten: Schweißflecken, unangenehmer Geruch und nicht die Freiheit zu haben, anzuziehen was man will, da man sich danach richten muss, bei welchen Kleidungsstücken man den Schweiß am wenigsten sieht.

Ursachen

Man muss zunächst zwischen zwei Arten der Hyperhidrose unterscheiden: Der primären und der sekundären Hyperhidrose.

Die primäre Hyperhidrose, auch als essentielle Hyperhidrose bezeichnet tritt aufgrund einer Fehlregulation des Nervensystems. Die Ursache für die Überstimulation ist bislang leider nicht bekannt.

Die sekundäre Hyperhidrose, welche seltener als die primäre Hyperhidrose vorkommt, tritt in Folge einer Erkrankung oder als Reaktion auf bestimmte Situationen auf.


Auslöser hier sind:

  • Hormonelle Ursachen: Pubertät, Wechseljahre, Überfunktion der Schilddrüse, etc.
  • Neurologische Ursachen: Neurologische Erkrankungen können das Schweißzentrum im Gehirn bzw. das vegetative Nervensystem derart reizen, sodass eine übermäßige Produktion der Schweißdrüsen die Folge ist.
  • Psychische Ursachen: Schmerz, Angespanntheit, Depressionen sowie Stress
  • Vererbung
  • Übergewicht
  • Reaktion auf Essen
  • Reaktion auf Medikamente
  • Zu enge Kleidung
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • etc.
 

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