Schwedischer Politiker fordert bezahlte Sex-Pause während der Arbeit

Das Land im Norden lässt wieder einmal mit einer interessanten Idee zur Verbesserung der Arbeitsmoral aufhorchen.

Essen, ein bisschen mit KollegInnen tratschen, vielleicht an die frische Luft gehen: so sieht eine normale Mittagspause üblicherweise aus. Nicht so in Schweden: dort fordert jetzt ein schwedischer Stadtrat eine einstündige bezahlte Mittagspause, in der MitarbeiterInnen mit ihren PartnerInnen Sex haben sollen. Klingt komisch, soll aber die Zufriedenheit steigern, so Per-Erik Muskos.

Zu wenig Zeit füreinander


Es gebe laut ihm Studien, die belegen, dass Sex gut für die Gesundheit sei. Außerdem würden Paare nicht genug Zeit miteinander verbringen - seine Idee soll Partnerschaften stärken und die Menschen dadurch insgesamt glücklicher machen. Finanzielle Sorgen und Überarbeitung führen nämlich dazu, dass Paare zu wenig Sex haben oder sogar ganz das Interesse daran verlieren.

Nicht zum ersten Mal fällt Schweden mit innovativen Herangehensweisen an die Arbeit auf. Ein Altersheim in Göteborg wechselte Anfang letzten Jahres zum Sechs-Stunden-Tag und evaluiert derzeit, ob sich mehr MitarbeiterInnen, aber dafür auch mehr Motivation und Freude an der Arbeit finanziell rechnen. Tatsächlich arbeiten die SchwedInnen - nach Finnland und Frankreich - mit 1.685 Stunden pro Jahr in Vollzeitjobs am kürzesten.

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