Schoko-Nikoläuse auf Schadstoffe getest

Der Verein für Konsumenteninformation hat 15 Schoko-Nikoläuse unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren getestet. Das Ergebnis: Drei Produkte waren mit Mineralölrückständen belastet.

Die Schoko-Nikoläuse wurden auf MOAH und MOSH getestet: erstere können krebserregende Substanzen enthalten, letztere die Leber schädigen. Nur jeweils drei von den 15 getesteten Produkten waren mit MOAH beziehungswiese MOSH belastet: Die Schoko-Nikolos von Douceur (erhältlich bei Penny) und Hauswirth sowie der Weihnachtsmann ohne Schokolinsen von Favorina (bei Lidl) fielen beim Test durch. Aber auch der Nikolo von Witte Schokoladen, das teuerste getestete Produkt, bleibt lieber im Real, weil es bei den Schadstoffen nur knapp einem negativen Testurteil entkam.

Herkunft der Schadstoffe unklar

„Wie diese Mineralölrückstände in die Schokolade kommen, lässt sich anhand der Testergebnisse nicht feststellen“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Nina Siegenthaler vom Verein für Konsumenteninformation. „Solche Rückstände können aber auf verschiedenen Wegen in die Lebensmittel gelangen: z.B. durch Druckfarben aus recycelten Altpapierverpackungen, durch Schmieröle aus Produktionsanlagen oder auch durch Abgase von Erntemaschinen. Sicher ist jedenfalls: Diese Stoffe haben in Lebensmitteln nichts verloren.“

Kinder küren Geschmackssieger

In Sachen Geschmack hatten in diesem Jahr erstmals auch die Kinder das Sagen: 24 Volksschüler traten für den Test an und kürten die Nikolos von Ferrero/Kinderschokolade und Smarties sowie den Weihnachtsmann mit Schokolinsen von Favorina (Lidl) zu den Geschmackssiegern.

Hier geht es zum vollständigen Testergebnis des VKI auf konsument.at.

 

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