Schluss mit Diäten! So nehmen Sie langfristig ab

Schluss mit unrealistischen Versprechen und Jojo-Effekt: Langfristige Ergebnisse sind gefragt. Und so können Sie diese ganz einfach erreichen.

Neue Diäten locken mit dem Versprechen in 24 Stunden zwei Kilo zu verlieren. Schön wäre es ja, nur leider ist das nicht nur schwer zu erreichen, sondern einfach gar nicht möglich.

Ein Kilo Körperfettentspricht etwa 8.000 kcal. Selbst wenn man einen ganzen Tag nichts essen würde, was etwa einem Minus von 2.000 kcal entspricht und dazu zwei Stunden laufen geht mit einem Kalorienumsatz von 500 kcal pro Stunde, hat man noch nicht einmal ein halbes Kilo eingebüßt. Und ein Tag, an dem man wirklich gar nichts isst und sich viel bewegt, ist nun wirklich nicht zu empfehlen. Denn Wohlbefindenist etwas anderes und genau um das geht es beim Abnehmen! Um die Suche nach der Figur, in der man sich so richtig gut fühlt!

Also Schluss mit den Modediäten und ran ans Eingemachte!

So lassen Sie die Kilos wirklich purzeln:

  • Weniger und gesünder Essen. Das haben wir alle schon einmal gehört und man muss zugeben, es klingt einfach. Ist es auch. Vergessen Sie lästiges Kalorienzählen und bemühen Sie sich einfach einmal weniger zu essen. Das bedeutet Fett und Kohlenhydrate (Brot, Semmeln, Nudeln, Reis) zu reduzieren, mehr Eiweiß(Eier, Bohnen, Fleisch) zu essen und vor allem viel Gemüse. Obst ist natürlich auch erlaubt, aber in Maßen, weil es Fruchtzucker enthält. Die Lebensmittel, die auf den Tisch kommen, sollten auch möglichst gesund sein: Also Schinken statt Extrawurst, Muskelfleisch statt Faschiertem, Vollkornprodukte (Reis, Nudeln, Gebäck) statt industriellem Mehl - erstere machen nämlich auch satter...
  • Bewegung im Alltag. Machen Sie einen Bogen um Rolltreppen und Lifte und gehen Sie zu Fuß hinauf, legen Sie täglich einige Strecken mit dem Rad oder zu Fuß zurück statt das Auto oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen.
  • Regelmäßiger Sport. Dreimal pro Woche mindestens 30 Minuten sollten es anfangs schon sein. Ausdauersport wie Radfahren, Laufen, Skaten, Schwimmen oder Walken trainieren Kondition und Muskeln. Nicht aufgeben, wenn es am Anfang etwas schwer fällt. Wer zum Beispiel keine halbe Stunde durchlaufen kann, darf auch abwechselnd Laufen und Gehen. Wichtig ist, dass man Woche für Woche die Einheiten ein bisschen verlängert, um sich zu steigern. Zwischen den einzelnen Einheiten sollte jeweils ein Tag Pause sein, damit die Muskeln Erholung bekommen. Wenn einmal an zwei Tagen hintereinander Training angesagt ist, ist das aber auch kein Problem. Besser als ein Workout deswegen ausfallen zu lassen. Zusätzlich sind ein bis zweimal wöchentlich Einheiten mit Krafttraining oder Gymnastik einzuplanen. Diese kann man aber auch vor- oder nach das Ausdauerworkout legen.
  • Spaß muss sein. Das Programm, das man durchzieht, sollte realistisch sein und es sollte Spaß machen. Es hilft nichts, wenn man Laufen geht, aber diese Art von Bewegung als Qual empfindet. Dann geht man halt Radfahren oder macht etwas anderes. Auswahl gibt es genug!
  • Es darf getrickst werden. Es gibt natürlich Sportarten, die effektiver sind als andere. Also wer gerne schnelle Erfolge möchte, sollte es einmal mit Spinning, High Intensity Training wie Crossfit oder einfach nur Intervalltraining probieren. Letzteres lässt sich auch beim Ausdauertraining leicht selbst durchführen. Einfach zwischen langsamen und schnellen Einheiten von jeweils einigen Minuten variieren. Man muss diese Arten des Trainings aber auch mögen.
  • Gib den Muskeln Eiweiß. Dieser Punkt ist ganz wichtig, denn wird nicht genug Eiweiß zugeführt, verbrennt der Körper das Eiweiß aus den Muskeln. Und das will man beim Abnehmen ganz sicher nicht. Vielmehr möchte man diese aufbauen, denn mehr Muskelmasse verbrennt auch mehr Fett!
  • Ohne Fleiß, kein Preis. Durchhalten! Abnehmen dauert, schließlich haben sich die Kilos auch nicht von heute auf morgen am Körper festgesetzt. Realistisch ist ein Gewichtsverlust von einem halben bis einem Kilo pro Woche und nicht mehr. Dabei handelt es sich dann wirklich um Fett und nicht um Wasser, wie es bei Blitzdiäten gerne verloren wird.
 

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