Schlafprobleme? Probier’s mal mit Sex

Ihr wollt einfach nur in Ruhe die Nacht durchschlafen und endlich mal erholt aufwachen, wälzt euch stattdessen aber nur die ganze Nacht hin und her? Vielleicht solltet ihr es mal mit Sex versuchen…

Paar im Bett

Sex ist super. Jo eh. Was ihr aber wirklich wollt, ist endlich mal wieder ruhig schlafen. Ihr fühlt euch ständig müde und unausgeglichen, weil ihr in der Nacht kein Auge zubekommt. Gute Neuigkeiten: Studien zeigen, dass Sex zu besserem Schlaf führt. Na dann: Ab ins Bett!

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Prolaktin macht uns müde

Während ihr euch während des Sex energiegeladen fühlt und euer Puls ansteigt, sorgt das Hormon Prolaktin, welches ihr nach dem Geschlechsakt ausschüttet, dafür, dass ihr schläfrig werdet ("postkoitale Müdigkeit"). Neurologe und Schlafspezialist Dr. Amer Khan erklärt gegenüber Healthline, dass vor allem ein beiderseitig zufriedenstellendes Sexerlebnis vor dem Schlafengehen glücklicher und entspannter macht, was wiederum dabei hilft, die Gedanken in eurem Kopf abzuschalten und leichter einzuschlafen. Die optimale Kombi für herrlichen Schlaf sei laut dem Neurologen ein aufregendes Vorspiel und ein befriedigender Orgasmus.

Masturbieren hilft

Wer gerade single ist, muss an dieser Stelle nicht verzweifeln: auch masturbieren hilft, um ruhiger zu schlafen. In einer amerikanischen Studie mit 460 Personen zwischen 18 und 70 Jahren zeigte sich, dass 64 Prozent besser schliefen, wenn sie vor dem Schlafen einen Orgasmus hatten - wobei egal war, ob dieser durch eine*n Partner*in herbeigeführt wurde oder man selbst Hand anlegte. Übrigens: Studien haben ebenfalls gezeigt, dass unser Sexleben sowie unser Schlaf (abgesehen davon, dass beides üblicherweise im Bett stattfindet) allgemein eng miteinander verbunden sind: Wenn es in einem der beiden Bereiche nicht so läuft, stehen die Chancen nicht schlecht, dass es im anderen auch nicht so rosig aussieht. Dafür kann durch die Verbesserung eurer Schlafgesundheit gleichzeitig auch das Sexleben optimiert werden - oder eben umgekehrt.

Kein Handy vorm Schlafengehen

Aber nicht nur der Sex an sich sorgt für besseren Schlaf: Auch die Tatsache, dass man sich auf eine andere Person (oder sich selbst) und nicht auf sein Handy konzentriert, spielt eine entscheidende Rolle. Ihr scrollt noch Ewigkeiten durch E-Mails, Instagram & Co bevor euch dann iiirgendwann die Augen zufallen? (Wir ja eh auch). Wir sollten uns das alle aber lieber abgewöhnen, denn: Durch die vielen Informationen sowie das bläuliche Licht kann unser Gehirn nicht entspannen und wir nicht einschlafen. Expert*innen empfehlen daher, das Handy am besten gar nicht mit ins Schlafzimmer zu nehmen.

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