Schauspielerinnen kämpfen mit Millionen gegen sexuelle Belästigung

Als Folge der #metoo-Bewegung haben sich über 300 Künstlerinnen in Hollywood dazu entschieden, die Aktion "Time's Up" ins Leben zu rufen.

Mehr als 300 Hollywood-Schauspielerinnen haben eine großangelegte Initiative gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz gestartet. Reese Witherspoon, Alyssa Milano, Maggie Gyllenhaal und Jennifer Lawrence sind nur einige der bekannten Namen, die sich in einem offenen Brief gegen sexuelle Belästigung aussprechen, und mit Millionengeldern Opfern helfen wollen.

"Time's Up" nennt sich die Kampagne, die nach der #metoo-Bewegung ins Leben gerufen wurde. Sie soll auch weniger privilegierten Frauen in schlecht bezahlten Berufen Schutz vor sexueller Belästigung und rechtliche Unterstützung bieten.

"Time's Up" beinhaltet neben einem Fonds zur Verteidigung vor Gericht auch den Einsatz für eine Gesetzgebung gegen Belästigung am Arbeitsplatz. Spenden haben es ermöglicht, dass dem Fonds bereits 13 Millionen Dollar (11 Millionen Euro) zur Verfügung stehen, berichtete die "New York Times".

Die Initiatorinnen rufen außerdem dazu auf, bei der Verleihung der Golden Globes schwarz zu tragen - als Zeichen gegen Diskriminierung. "Der Kampf von Frauen, aufzusteigen und in männerdominierten Domänen gehört und gewürdigt zu werden, muss enden. Die Zeit dieses undurchdringbaren Monopols ist vorbei", heißt es im offenen Brief.

 

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