Schauspielerin Amanda Seyfried bereut Nacktszenen, die sie mit 19 gedreht hat

Und fragt sich, warum sie niemand davor beschützt hat. Sie habe sich nicht gewehrt, um ihren Job zu behalten.

Schauspielerin Amanda Seyfried bereut Nacktszenen, die sie mit 19 gedreht hat

Amanda Seyfried ist ein Name, der aus Hollywood nicht mehr wegzudenken ist. Neben ihrer Debutrolle in Mean Girls, ist die 36-jährige Schauspielerin bekannt aus dem Mamma Mia-Franchise, Das Leuchten der Stille, Briefe an Julia, Les Miserables und vielem mehr. Eines ihrer letzten Projekte war die Disney+-Serie The Dropout. Amanda Seyfried war gerade mal 19 Jahre alt, als sie sehr schnell bekannt wurde. Und während sie heute ein großer Name ist, der bestimmte Forderungen auf einem Set stellen kann, war das nicht immer der Fall.

Angst um Job

Im Gespräch mit dem Porter-Magazin gab Amanda zu, dass sie das Hollywood der frühen 2000er Jahre alles in allem "ziemlich unbeschadet" überstanden hat, aber sie musste auch mit unangenehmen Situationen fertig werden. "Mit 19 Jahren ohne Unterwäsche herumzulaufen? Wie konnte ich das zulassen?", erklärte sie. "Oh, ich weiß, warum: Ich war 19 und wollte niemanden verärgern, und ich wollte meinen Job behalten. Das ist der Grund."

Viele junge Schauspielerinnen, darunter auch Millie Bobby Brown aus Stranger Things berichten genau davon, dass Sexismus als Kinderstar ein großes Problem und eine erhebliche Belastung ist. Gerade der Druck von Frauen nackt vor der Kamera zu stehen, ist groß.

Selbstvertrauen

Amanda Seyfried erklärte, dass sich in den vergangenen Jahren ihr Selbstvertrauen verändert hat, was sie davor bewahrt hat, als Erwachsene in dieselben Schwierigkeiten zu geraten. "Es gibt ein Maß an Respekt mir gegenüber, das ich noch nie so sehr um mich herum gespürt habe", sinnierte sie. "Das hat nichts mit dem Grad des Ruhms, der Anerkennung oder dem Beifall der Kritiker*innen zu tun. Ich werde respektiert, weil ich 36 Jahre alt bin, und ich weiß, wer zum Teufel ich bin.“

Sexistische Fans

Anfang dieses Jahres verriet Amanda in einer Titelgeschichte für Marie Claire, dass sie sich von männlichen Mean-Girls-Fans, die sich auf den Witz bezogen, dass ihre Figur Karen Smith die Wettervorhersage kennt, indem sie ihre Brüste berührt, "immer sehr angewidert" fühlte. "Ich habe mich davon immer sehr angegriffen gefühlt", gab sie zu. "Ich war damals 18 Jahre alt. Es war einfach eklig." In demselben Interview sprach sie auch über den Zustand von Kinderstars heutzutage und sagte: "Ich denke, in jungen Jahren wirklich berühmt zu sein, muss beschissen sein. Man muss sich dadurch in der Welt völlig unsicher fühlen.“

 

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