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#schaffenwir

Mit Vorbildern vor Augen ist es leichter, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Wir stellen drei Gründerinnen vor und geben Tipps zur erfolgreichen Unternehmensgründung.

Sich auf eigene Beine zu stellen und ein Unternehmen zu gründen kann ganz schön herausfordernd sein. Umso schöner ist es zu wissen, dass es bereits mutige Frauen gibt, die diesen Weg erfolgreich beschritten haben. Wir holen drei Gründerinnen vor den Vorhang, die aus ihrer Erfolgsgeschichte erzählen und Teil der #schaffenwir-Community, einer Initiative der WKO, sind.

Pflanzerei

Vegane Köstlichkeiten für Fleischtiger

Mit „Die Pflanzerei“ hat Nadina Ruedl eine „vegetarische Fleischhauerei“ gegründet, die österreichische Traditionsspeisen auf rein pflanzlicher Basis anbietet. „Immer mehr Österreicher*innen ernähren sich heute vegetarisch oder vegan und bis zu 50 Prozent wollen ihren Fleischkonsum reduzieren. Der Konsum von Fleisch ist aber tief in der österreichischen Esskultur verankert. In diesem Spannungsverhältnis bieten wir unsere Produkte an“, so Ruedl.
Die Pflanzerei bietet regionale und nachhaltige Fleisch- und Wurstvielfalt – alles ausschließlich auf pflanzlicher Basis. So können die Kund*innen im Alltag ganz einfach ihren Fleischkonsum reduzieren und ihre Frühstücks- und Jausengewohnheiten beibehalten, indem sie zu Leverkas, Bratvurst oder Extravurst greifen.
Durch das Fachwissen und Handwerk von Metzger*innen und durch die Zusammenarbeit mit heimischen Landwirt*innen wird der CO2-Fußabdruck im Vergleich zu tierischen Varianten um bis zu 89 Prozent reduziert.
„In den nächsten Monaten wird meine Arbeit darin bestehen, Mitarbeiter*innen und weitere Kooperationspartner*innen zu finden, die unsere Vision teilen und mitgestalten wollen. Außerdem wollen wir unser Produktsortiment stetig erweitern“, erzählt Ruedl stolz.

Zita Martus

Personalisierte Namenslieder für Kinder

Ob als Schlaf-, Geburtstags, Aufräum- oder Trostlied Lieder begleiten uns von Anfang an durchs Leben und durch den Alltag. Neben den beliebten personalisierbaren Kinderbüchern gibt es ab sofort auch personalisierte Lieder für Kinder. Mit ihrem Unternehmen Soundhorn kreiert die Steirerin Zita Martus individuelle Namenslieder, die Kinder begleiten, sie unterstützen und daran erinnern sollen, wie wertvoll sie sind. Dabei geht es um Wertschätzung, Mut und dass jeder von uns an sich und seine eigenen Träume glauben darf.
Der eigene Name berührt vor allem in Verbindung mit Musik, weiß Musiktherapeutin und Musikologin Zita Martus, die das innovative Produkt gemeinsam mit Musikpädagoge Mag. Robert Denk entwickelt hat.

Christina Roth

Traditionelles Handwerk neu gedacht

Mit ihrer Salzburger Werkstatt belebt Christina Roth das aussterbende Taschner-Gewerbe neu. Der Weg dorthin war nicht von vornherein vorgegeben: 2018 war Roth der einzige Mensch in ganz Österreich, der eine Taschnerlehre begann. Da es in Österreich weniger als fünf Lehrbetriebe gibt, hatte sie sich in den vergangenen sieben Jahren eigenständig eine Werkstatt eingerichtet und sich das Lederhandwerk selbst beigebracht. Danach setzte sie sich mit 30 Jahren und zwei Master-Studienabschlüssen nochmals in die Berufsschule, um die Gesellenprüfung abzulegen.
Heute ist Roth Vollzeit-Handwerkerin und gibt durch ihre starke Präsenz auf Social Media viel Wissen über handgemachtes, echtes Leder und traditionelle Methoden weiter. Dieses Wissen will sie nicht nur an ihre Kund*innen, sondern auch an die nächste Taschner-Generation weitergeben: „Ich liebe mein Handwerk und habe das Ziel, dass wir in Österreich wieder Lehrlinge ausbilden. Denn dieses Handwerk ist noch lange nicht tot!“

5 Tipps zur erfolgreichen Unternehmensgründung

  1. Die Idee zählt

Es ist wichtig, dass du genau weißt, was du machen willst. Welches Produkt oder welche Dienstleistung möchtest du anbieten, wer sind deine Kund*innen und wie erreichst du sie? Um den Überblick zu bewahren, hilft die Erstellung eines Konzepts, das du z.B. bei Bankgesprächen oder bei Businessplan-Wettbewerben verwenden kannst.

  1. Hol dir Hilfe von Expert*innen

Themen wie Sozialversicherung, Steuern oder Gewerbeanmeldung können ganz schön abschreckend wirken. Lass dich am besten von Expert*innen beraten, worauf du achten solltest! So kannst du dich weiterhin auf deine Geschäftsidee konzentrieren und dein Unternehmen bestmöglich nach deinen Vorstellungen gestalten.

  1. Voraussetzungen abklären

Gründest du allein oder mit Partner*inen? Machst du dich hauptberuflich oder nebenberuflich selbstständig? An welchem Standort willst du gründen? Das sind Fragen, die du dir im Voraus stellen solltest, denn sie bestimmen die Rahmenbedingungen.

  1. Wie war das noch mal mit dem Gewerbeschein?

Die meisten Gewerbe in Österreich sind sogenannte freie Gewerbe – dafür kannst du ganz einfach und kostenlos dein Gewerbe anmelden und loslegen! Bei manchen Tätigkeiten gibt es branchenspezifische Voraussetzungen. Kostenlose und neutrale Hilfe bieten dir die Gründerservices der WKO.

  1. Netzwerke aufbauen und aktiv nutzen

Ein gutes Netzwerk ist von Anfang an unerlässlich. Nutze jede Gelegenheit zum Knüpfen von Kontakten und zum Erfahrungsaustausch. Die Netzwerke der Wirtschaftskammern wie Frau in der Wirtschaft und Junge Wirtschaft bieten Möglichkeiten zum Austausch und sind ein gutes Sprungbrett in deine Selbstständigkeit.

Du willst Gründerin werden und dich selbstständig machen? Das Gründerservice der Wirtschaftskammern Österreichs steht dir an 90 Standorten österreichweit von Anfang an zur Seite und bietet Orientierung im Gründungsprozess. Unter www.gruenderservice.at findest du deine nächstgelegene Beratungsstelle!

 

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