Sätze, die Frauen unbedingt in E-Mails vermeiden sollten

Viele Frauen neigen dazu, ihre Botschaften in Mails zu verniedlichen, um nicht aggressiv zu erscheinen. Doch das bringt uns nicht weiter.

Egal wie erfolgreich wir sind, wir werden niemals so erfolgreich sein, wie ein Mann. Es hilft zumindest nicht, eine der bestbezahltesten Schauspielerinnen der Welt zu sein. Jennifer Lawrences Essay darüber, wie sie sich gefühlt hat, als sie herausfand, dass sie beim Film "American Hustle" signifikant weniger verdiente, als ihre männlichen Kollegen, ist mittlerweile hinreichend bekannt. Sie war nicht sauer auf ihren Arbeitgeber Sony, sie war sauer auf sich selbst, da sie zu früh aufgab und nicht weiterverhandelt hat. Sie wollte nicht aggressiv erscheinen, aber sie kommt zu folgendem Schluss: "Ich bin fertig damit, immer die 'süße' Art etwas zu sagen, zu finden."

Irgendwie hat die Gesellschaft uns eingebläut, wir wären zickig oder aggressiv, wenn wir direkt nach etwas fragen. Deswegen tendieren viele Frauen dazu, mit haufenweise Konjuktiven, Vielleichts, Kurz, Möglichs und Sorrys ihre E-Mails auszuschmücken und die Botschaft zu verniedlichen. Aber nicht weiter!

Die amerikanische Vogue hat zu dem Thema sechs Sätze zusammengefasst, hier unsere deutsche Version davon:

1. "Es tut mir leid, aber... "

Es muss Ihnen nichts leid tun! Wir müssen aufhören, uns dafür zu entschuldigen, etwas von Menschen zu verlangen. Vor allem, wenn es Teil ihres Jobs ist.

2. "Vielleicht..."

Ein "vielleicht" einzubauen, passiert so leicht, aber es schwächt unsere Sätze unnötig ab. Oft basteln wir minutenlang an einem Satz rum, um nicht zu direkt rüber zu kommen - viele Männer machen sich diese Gedanken einfach nicht.

3. "Die Frage ist jetzt vielleicht blöd, aber..."

Halten wir es einfach so, wie wir es in der Schule gelernt haben: Es gibt keine blöden Fragen. Das mag zwar nicht immer stimmen, aber wir wollen unserem Gesprächspartner den Gedanken sich nicht schon in den Mund legen.

4. "Wenn ich meine Meinung dazu sagen darf, ..."

Sie brauchen keine Erlaubnis um Ihre Meinung zu sagen. Sie sagen sie einfach.

5. "Ich mag mich irren, aber... "

Schwächen Sie ihre Aussage nicht schon vorab ab. Warum sollten Sie davon ausgehen, dass Sie sich irren?

6. "Macht das Sinn?"

Es macht Sinn. Sonst brauchen Sie es gar nicht zu schreiben. Wenn Sie Ihr Gegenüber nicht versteht, wird er oder sie sich schon melden.

7. Smiley ;)

Es gibt die passenden Orte für Smileys, dazu gehört die Whatsapp-Gruppe mit ihren besten Freunden. In der Mail an ihre Kunden und Geschäftspartner kann man sie auch einfach weglassen - sie werden Sie auch so verstehen.

 

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