Sardinien

Traumhafte Sandstrände, kristallklares Wasser und eine abwechslungsreiche Landschaft mit Bergen, Schluchten und viel Grün – das ist Sardinien. Anders als andere Mittelmeerinseln, ist das kleine italienische Paradies von Massentourismus noch weit entfernt. Das schätzen auch einige prominente Gäste, die hier ihren Urlaub verbringen.

Sardinien gilt als eine der schönsten Inseln im Mittelmeer. An der 2.000 Kilometer langen Küste finden sich unzählige traumhafte Strände, die hin und wieder durch steil abfallende Felswände oder Häfen unterbrochen werden. Das Meer strahlt dazu wahlweise in pastellblau oder smaragdgrün.


Die Insel ist um ein Vielfaches größer als Wien, hat aber weniger Einwohner als die österreichische Bundeshauptstadt. Das mag daran liegen, dass das Inselinnere vor allem von Hügeln und teils massiven Berglandschaften geprägt ist.

Promi-Dichte: Hoch

Diese natürliche Schönheit, gepaart mit der Abgeschiedeneheit der Ferienhäuser im Hinterland wissen auch viele Prominente zu schätzen. Regelmäßiger Urlaubsgast ist etwa Italiens Premier Silvio Berlusconi, Moderatorin Michelle Hunziker, Ex-Formel-1-Teamchef Flavio Briatore, Modeschöpfer Giorgio Armani oder US-Schauspieler Tom Cruise. Selbst die Beatles sollen Sardinien bereits einen Besuch abgestattet haben.
Einen Hinweis auf die Dichte der Reichen und Schönen findet man an der Costa Smeralda im Hafen von Porto Cervo, wo zahlreiche luxuriöse Yachten in der Sonne um die Wette glitzern. Yachthäfen gibt es übrigens auch auf anderen Küstenabschnitten, etwa in Palau, Stintino oder Portoscuso.

Sardinien gehört zwar offiziell zu Italien, ist aber eine autonome Region imit eigenem Parlament.

Sardinien in Zahlen
24.000 Quadratkilometer groß (Vgl. Wien: 415 Quadratkilometer)
12 Kilometer von Korsika entfernt
1,64 Millionen Einwohner

Souvenir gesucht?
Wie wäre es mit Wein? Sardinien kann sich das ganze Jahr über viel Sonne freuen, was der Weinproduktion zugute kommt.

Sand, Strand und Ferienhaus
Wer lieber schwimmen geht und sich abseits der High Society am Strand entspannen möchte, der kann sich eine der zahlreichen Buchten aussuchen. Einige der schönsten sind La Pelosa mit ihrer naturbelassenen Landschaft und Cala Goloritze mit ihren beeindruckenen Marmorfelsen (nur vom Wasser aus erreichbar). Weitere schöne Küstenabschnitte mit weitläufigem Sandstränden finden sich entlang der schon erwähnten Costa Smeralda im Norden oder an der Costa Verde im Westen.

Sie haben Sardininen ganz obenauf Ihrer Urlaubsliste, können sich aber für kein Hotel entscheiden? Wie wäre es stattdessen mit einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung? Diese Art der Unterkunft ist auf der italienischen Insel weit verbreitet. Zahlreiche Anbieter haben ihre Ferienwohnungen online gestellt, wo sie vorab begutachtet werden können. Auch Wohnwägen sind übrigens oft auf den sardischen Straßen zu sehen.

Shopping, Nachtleben und Kultur
Gefeiert wird in Sardinien viel und gerne. Neben zahlreichen Volksfesten kommt auch das Nachtleben auf der Mittelmeerinsel nicht zu kurz. Über den Sommer schließen die Indoor-Clubs, stattdessen öffenen die Freiluft-Diskotheken ihre Türen. Welche gerade am angesagtesten ist, verraten die langen Autoschlangen, die sich auf der Hinfahrt bilden. Die Eintrittspreise sind jedoch nicht mit den heimischen Clubs zu vergleichen. In Sardinien zahlt man für einen Disko-Besuch gut und gerne zwischen 15 und 40 Euro, Getränke gibt's ab fünf Euro. Besonders teuer ist dabei die Costa Smeralda.
Und was wäre ein Italien Urlaub ohne Shopping? Neben schwimmen, entspannen und feiern kann man auf Sardinien natürlich auch einkaufen. In den größeren Städten wie Cagliari, Sassari, Nuoro oder Oristano gibt es ausreichend Geschäfte, in denen frau Mode, Schuhe oder Accessoires findet. Die Designer-Shops sind in der Nähe der gut besuchten Yachthäfen an der Costa Smeralda zu finden. Wer etwas typisch Sardisches erstehen möchte, sollte nach Keramik, Schnitzereien, Korbflechtereien oder Teppischen Ausschau halten.

 

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