Sans Souci

Ein Luxushotel inmitten der Stadt. Während draußen das Leben pulsiert, findet man im hauseigenen Spa zu Ruhe und Entspannung. Wir haben das Sans Souci genauer unter die Lupe genommen.

Burggasse 2: Einst war dies die Adresse des Gasthauses »Zum großen Zeisig«. Ein Treffpunkt der Wiener Gesellschaft des 19.Jahrhunderts, wo Johann Strauß seine »Tritsch-Tratsch-Polka« komponiert haben soll. Anfang dieses Jahres eröffnete hier Wiens jüngstes Fünf-Sterne-Hotel, das Sans Souci. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einigen der spannendsten Orte der Stadt - wie dem pulsierenden Museumsquartier, dem Volkstheater oder dem Spittelberg mit seinen kleinen, aber feinen Designerläden.

Umso reizvoller ist es, im Sans Souci in eine völlig andere Welt einzutauchen: 450 Quadratmeter sind hier der Entspannung, der Schönheitspflege und der Fitness gewidmet. Das großzügige Spa steht nicht nur Übernachtungsgästen offen. Auch Tagesbesucher sind hier herzlich willkommen. Während viele Hotelpools eher zum Planschen taugen, ist der des Sans Souci mit seinen 20 Metern Länge auch für sportliche Schwimmer durchaus interessant. Der Trainingsraum des Spas ist ausgestattet mit Geräten von Technogym, für deren Fasson der italienische Architekt Antonio Citterio verantwortlich ist.

Die Ästhetik des Hauses geht auf das Konto des Londoner Büros Yoo, geleitet von Designer Philippe Starck und Projektentwickler John Hitchcox. In puncto Schönheit setzt man im Spa (wo vor allem Weiß und helles Holz dominieren) übrigens auf die Produkte der französischen Kosmetik Anne Semonin und der österreichischen Naturkosmetik-Linie Vinoble.

Anfang des Jahres eröffnete das Sans Souci Wien in der Burggasse 2. 1873 sperrte hier einst das Hotel Höller auf – übrigens die erste Herberge Wiens, die private Badezimmer anbot.

Die Sans Souci Group erwarb das Gebäude 2010 und startete noch im selben Jahr mit der Renovierung.

Das Hotel verfügt nun über 15 Luxus-Eigentumswohnungen, 63 Zimmer, Restaurant und Spa (Tageskarte ab € 45,-).

DIVA Secret
Die japanische Massagetechnik »Sokushin Do« entspannt und belebt den Körper gleichzeitig. Die 45-minütige Behandlung (€ 85,-) inkludiert eine selbstwärmende Fußpackung und eine Kopfmassage.
 

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