Sängerin Pink über ihre Ehe: "Monogamie ist harte Arbeit"

Mit dem "Guardian" sprach sie offen über die Höhen und Tiefen in ihrer Ehe.

Alecia Moore - besser bekannt als "Pink" - hat mit der britischen Tageszeitung "Guardian" ein ehrliches Interview über die Höhen und Tiefen in ihrer Ehe geführt.

Pink erhielt kürzlich den MTV Vanguard Award - einer der Preise, die nur an absolute Pop-Größen vergeben werden. Für ihre starke feministische Rede, in der sie über ihre Tochter und Selbstzweifel redete, wurde sie im Netz gefeiert.

In ihrem nun erscheinenden siebten Album ("Beautiful Trauma") beschäftigt sich Pink mit Beziehungsproblemen und den Anforderungen, die an Paare und an sie als Frau gestellt werden. Sie hat mit ihrem Ehemann Carey Hart schwierige Zeiten durchlebt - auch solche, in denen sie ein Jahr lang keinen Sex hatten. "Monogamie ist harte Arbeit. Aber man arbeitet daran und dann ist es wieder gut", sagte Pink gegenüber dem Guardian. Das Paar ist seit elf Jahren verheiratet. Im vergangenen Jahr wurde ihr gemeinsamer Sohn Jameson geboren.

"Wir haben überhaupt nichts gemeinsam"

Die erfolgreiche Sängerin redete offen über etwas, das wohl alle aus ihren Beziehungen kennen. "Er ist der aufmerksamste, konsequenteste und beständigste Mann...er ist ein Felsen", lobt sie ihren Mann. Dann aber hätte sie wieder Zweifel: "Und dann sehe ich ihn an und denke mir: Ich konnte dich noch nie leiden. Es gibt nichts, was ich an dir mag. Wir haben überhaupt nichts gemeinsam. Dann, zwei Wochen später, laufen die Dinge wieder so gut." Wichtig sei nur, dranzubleiben und Arbeit hineinzustecken - weil Liebe eben nicht einfach ist.

2017 MTV Video Music Awards - Red Carpet

Mittlerweile ist Pink längst ein Vorbild für junge Frauen weltweit - eine Rolle, die sie nicht immer hatte. "Die Eltern anderer Kinder wollten nie, dass ich zu Besuch komme", sagte Pink über ihre Kindheit, in der sie immer als "Problemkind" gesehen wurde. Und fügte hinzu: "Wie die Zeiten sich ändern."

 

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