Rückenschmerzen

Rückenschmerzen während der Schwangerschaft, nach stundenlangem Sitzen im Büro, Rückenleiden aus unerfindlichen Gründen – unzählige Menschen leiden unter Schmerzen im Rücken und wissen sich nicht zu helfen. So erkennen Sie die Schmerzen und behandeln sie richtig.

Rückenschmerzen sind eine der häufigsten Schmerzursachen, warum Patienten ihren Arzt aufsuchen. Sie sind in vielen Fällen ein Symptom, das durch Bewegungsmangel und sitzende Lebensweise begünstigt wird, z.B. langjährige Büroarbeit. Aber auch sportlich aktive Menschen können plötzlich, etwa durch einen Bandscheibenvorfall, starke, stechende oder lähmende Rückenschmerzen bekommen.

Der Schmerz tritt unterschiedlich auf, Schulterschmerzen, Kreuzleiden oder er zieht sich durch die ganze Wirbelsäule. Oft erscheint er so, dass man sagt, bzw. denkt, man hätte sich irgendwie einen Nerv eingezwickt. Auch Muskelentzündungen sind in der Rückenpartie keine seltenheit. Doch welche Ursachen haben Rückenschmerzen? Und Wie werden sie unterschieden?

Arten

Akute Rückenschmerzen (Treten entweder erstmalig oder nach mindestens sechsmonatiger Beschwerdefreiheit innerhalb eines Tages auf und halten für höchstens drei Monate an)
Zeitweilige Rückenschmerzen (Halten für höchstens drei Monate an und kehren innerhalb eines Jahres nicht wieder.)
Wiederkehrende Rückenschmerzen (Sind mit mehr als einem Erscheinen an weniger als der Hälfte des Jahres vorhanden.)
Chronische Rückenschmerzen (Öfteres Erscheinen täglich, an mehr als der Hälfte des Jahres.)

Ursachen

Allgemein könnte man sagen, dass eine Unterbelastung oder eine Überbelastung der Wirbelsäule, zu wenig Bewegung oder stressbedingte Verspannungen Ursachen für Rückenschmerzen sind. Jedoch muss man mit Verallgemeinerungen bei diesem Thema vorsichtig sein. Denn, so individuell wie jeder Mensch ist, so individuell sind auch die Gründe für seine Rückenprobleme:

Häufigste Ursachen

  • Falsche Haltung
  • Probleme mit den Füßen (Plattfüße, Spreizfüße,...)
  • Rheumatoide Erkrankungen
  • Muskuläre Dysbalancen in Rumpf und Oberschenkel
  • Abnutzung der Wirbelgelenke
  • Vorwölbung der Bandscheibe
  • Bandscheibenvorfall
  • Einengung der Nervenaustrittslöcher
  • Verengung des Wirbelkanals
  • Bandscheibenschmerz
  • Knochenschwund und Wirbelkörperbruch
  • Bandscheibenschrumpfung führt zur Wirbelverknöcherung
  • Wirbelgleiten

Diagnose und Therapie

Zunächst wird festgehalten, seit wann die Beschwerden bestehen, insbesondere aber, ob der Rückenschmerz kürzlich und plötzlich aufgetreten ist oder ob die Beschwerden seit längerem bestehen bzw. wiederkehren. Danach führt der Arzt eine Schmerzanalyse durch, beurteilt den Allgemeinzustand und untersucht die Wirbelsäule einschließlich Muskulatur und Bänder.

Erst dann kann der Arzt eine Diagnose erstellen und die richtige Therapie für Sie finden.

Sollten Sie öfters aus unerklärlichen Gründen Rückenschmerzen haben, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Helfen tut aber auch Sport, versuchen Sie Ihre Rückenmuskulatur zu stärken und werden Sie dadurch resistenter gegen die Schmerzen, bzw. beugen Sie sie vor.
 

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