Rote-Rüben-Knödel

„Wenn man keinen Knödel ist, dann hat man den ganzen Tag Hunger“. Dieses alte oberösterreichische Sprichwort macht deutlich, wie wichtig Knödel in der heimischen Küche sind. In zahlreichen Variationen spielen sie mittlerweile oft die Hauptrolle am Teller. Ein neues Kochbuch widmet sich den runden Leckereien.

1. Rote Rüben mit den Eiern in einer Küchenmaschine fein mixen (oder faschieren und passieren), zum Knödelbrot geben und mit den restlichen Zutaten vermengen, würzig abschmecken und ca. 30 Minuten ziehen lassen.

2. Kleine Knödel formen, ins kochende Salzwasser einlegen und ca. 10 bis 12 Minuten leicht köcheln lassen.

Als Einlage für eine Rahm-, Buttermilch-, Rind- oder Gemüsesuppe. Zusätzlich noch fein geriebenen Kren einmengen.

Tipps:

  • Sind die Rüben sehr wässrig, eventuell in ein feinmaschiges Sieb hängen und im Kühlschrank abtropfen lassen.
  • Ins Kochwasser Rote-Rüben-Saft geben, verstärkt die Farbe.
  • Kochwasser nicht wegleeren, sondern daraus eine Rübensauce oder -suppe bereiten und mit Obers verfeinern.

Dieses und mehr Rezepte finden Sie in dem Buch „Knödelküche" (siehe Infobox links).

200 g trockendes Knödelbrot oder Toastbrot
500 g gekochte, geschälte, faschierte Rote Rüben
ca. 50 g glattes Weizenmehl oder feines Dinkelmehl
60 g Zwiebelwürfel
3 Eier
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Kümmel, fein gemahlen
1 bis 2 EL fein gehackte Petersilie
1/2 TL Salz
Pfeffer, frisch gemahlen
Knödelküche
Die 250 besten Rezepte von pikant bis süß
von Ingrid Pernkopf und Christoph Wagner
Pichler Verlag, € 24,95
 

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