Richtig Schwimmen

Sommer, Sonne, Baden und Relaxen. 4 Punkte warum wir diese Zeit wohl so besonders lieben. Und auch für die Sportbegeisterten unter uns, hat der Sommer so einiges zu bieten. Was Sie beim Schwimmen beachten sollten und wie sie im Wasser alles richtig machen, verraten wir Ihnen hier!

Brustschwimmen

Die meisten Schwimmer halten beim Brustschwimmen den Kopf krampfhaft über Wasser nach oben. Doch eigentlich sollte man unbedingt vermeiden, dass der Kopf ständig im Nacken ist und das Kinn über das Wasser hinausragt. Dadurch entsteht für viele eine Halswirbelsäulen-Problematik, die alles andere als angenehm sein kann.

Besser ist es, eine leicht delphinartige Wellenbewegung nachzumachen, bei der unser Kopf immer wieder mit der Stirn zuerst ins Wasser eintaucht. Wer gerne den "Durchblick" hat, sollte sich in jedem Fall, sowohl für das Brust-, Rückenschwimmen, als auch das Kraulen eine Schwimmbrille besorgen.

Im Wasser sollten die Arme gerade und so weit wie möglich gestreckt sein. Die Ellbögen bleiben dabei relativ weit oben. Allerdings sollte die Armbewegung auch nicht zu weit nach hinten gehen, sondern nur bis zum Brustkorb, danach gehen sie wieder schnell und zügig nach vorne.

Die Oberschenkel bleiben zusammen, die Unterschenkel jedoch bewegen sich quasi mit einer Tretbewegung nach aupen. Die Fußsohlen sollten dabei nach außen schauen und ebenso aktiv mitmachen.

Bei Knieproblemen, ist es ratsam, die Bewegung mit den Beinen nicht allzu stark zu machen. Eine Drehbewegung der Unterschenkel nach außen ist demnach bei schmerzenden oder kaputten Knien nicht zu empfehlen. In diesem Fall, sollte man besser Kraulen oder Rückenschwimmen.

Kraulen

Beim Kraulen ist die Atmung besonders wichtig. Beim Zweierrhythmus atmet man bei jedem zweiten Armzug über Wasser ein, ausgeatmet wird immer langsam und bewusst durch die Nase und den Mund unter Wasser.

Nachteil bei dieser Atemmethode ist, dass man immer nur in eine Richtung, entweder nach links oder nach rechts einatmen kann. Beim Dreierrhythmus atmet man nach links, macht drei Züge und atmet nach rechts. So besteht keine Gefahr schräg oder ungerade zu schwimmen.

Außerdem ist beim Kraulen die Wasserlage der entscheidende Faktor. Am besten ist es, wenn man sich vorher gerade hinstellt: Bauch rein, Brust raus, Schultern nach hinten unten und der Blick zwei bis drei Meter nach vorne. Diese Position sollte man dann in der Waagrechten im Wasser umsetzen. Also nicht nach vorne schauen sondern nach unten!

Damit man die Armtechnik gut erlernt, klemmt man sich am besten etwas zwischen die Oberschenkel. Mit fast ausgestreckten Armen legen Sie sich gerade ins Wasser, das Kinn dabei zur Brust nehmen und nach unten schauen. Dann schieben Sie die eine Hand weit nach hinten zu den Oberschenkeln und drücken gleichsam das Wasser nach hinten weg. Erst knicken Sie das Handgelenk ab, dann den Ellbogen.

 

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