Revolution beim Pirelli-Kalender

Statt nackten Supermodels werden im Pirelli-Kalender 2016 starke Frauen abgelichtet von Annie Leibovitz sein.

Der Pirelli-Kalender ist bekannt für nackte Supermodels in erotischen Posen und karibischem Setting. 1964 ließ der italienische Reifenhersteller den ersten Kalender produzieren und an Freunde des Hauses aussenden, seit dem erlangte er Kultstatus. Es wurden einige der größten Namen aus der Modewelt engagiert, doch am Ende des Tages waren die Bilder halt trotzdem eine luxuriöse Version von diesen Pornobildern, die sich Männer gerne in die Garage hängen.

Um so krasser ist der Gegensatz, wenn just für jenen Kalender im kommenden Jahr 13 Frauen eingeladen wurden, die für ihre gesellschaftliche Wirkung und nicht für ihre sexy Schnute bekannt sind. Mit dabei sind einige unsere Lieblinge wie Amy Schumer, Emma Watson oder Tavi Gevinson. Außerdem Yoko Ono, Patti Smith, Vorsitzende von Dreamworks Animation Melody Hobson und Kunstmäzenin Agnes Gund.

Und die Fotos werden auch anders. Die sollen - fotografiert von Annie Leibovitz - überhaupt nicht mehr affektiert sondern aufrichtig und direkt sein. Und natürlich - statt supererotisch - angezogen. Das finden wir übrigens erst supersexy.

 

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