Räucherfischknödel

„Wenn man keinen Knödel ist, dann hat man den ganzen Tag Hunger“. Dieses alte oberösterreichische Sprichwort macht deutlich, wie wichtig Knödel in der heimischen Küche sind. In zahlreichen Variationen spielen sie mittlerweile oft die Hauptrolle am Teller. Ein neues Kochbuch widmet sich den runden Leckereien.

Alle Zutaten vermengen und rasch zu einem Teig verarbeiten, würzig abschmecken, kleine Knödel formen, durch verquirltes Ei ziehen, in Bröseln wälzen.
Öl in einer Pfanne auf ca. 155°C erhitzen und die Knödel darin schwimmend backen. Herausnehmen und gut abtropfen lassen. Mit einer leichten Kren-, Tomaten- oder Rote-Rüben-Sauce oder auf Blattsalat mit Rahmkren anrichten.

Tipps:
- Erdäpfel am besten durch eine Wiege drücken. Die Handhabung ist einfach und es bleiben zudem keine Reste im Küchengeschirr haften.
- Erdäpfel werden bei zu langer Bearbeitung, ebenso beim Faschieren, zäh und bekommen eine gummiartige Konsistenz.
- Anstelle von Räucherforellen gut abgetropften Thunfisch nehmen.
- Eventuell etwas zerlassene Butter zusätzlich einmengen.
- Die Knödel mit pochierten oder gebratenen Fischstücken zubereiten, dazu die Filets fein säuberlich entgräten, faschieren oder pürieren, eventuell zusätzlich mit Bröseln festigen.

Dieses und mehr Rezepte finden Sie in dem Buch „Knödelküche" (siehe Infobox links).

500 g faschierte Räucherfischfilets, am besten Forellen
500 g gekochte, durchgedrückte Erdäpfel
3 Eier
Spritzer Zitronensaft
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen
50 g Semmelbrösel
1 EL fein gehacktes Dillkraut
evtl. Muskatnuss
Öl zum Backen
Ei zum Durchziehen
Semmelbrösel zum Wälzen
Knödelküche
Die 250 besten Rezepte von pikant bis süß
von Ingrid Pernkopf und Christoph Wagner
Pichler Verlag, € 24,95
 

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