Quarantäne-WG: 5 Tipps, damit ihr euch nicht gegenseitig in den Wahnsinn treibt

Du hast deine Mitbewohner*innen ja echt sehr lieb, aber…so viel Zeit wolltest du eigentlich nicht mit ihnen verbringen? Wie das WG-Leben trotz ständigem Aufeinander-Picken klappt.

Schmutziges Geschirr

Corona zwingt uns aktuell, zuhaus‘ zu bleiben: Während die einen nun lernen müssen, ganz viel Zeit alleine zu verbringen, heißt es für die anderen, ständig von den gleichen Menschen umgeben zu sein. Wenn durch Corona eure WG-Routine nun ziemlich durcheinandergekommen ist und dir das laute Kauen oder die überall verteilten Socken deiner WG-Kolleg*innen momentan ganz besonders auf die Nerven gehen, haben wir da was für euch, und zwar: 5 Tipps, damit das WG-Leben auch in Zeiten von Corona läuft.

1. Mache Gebrauch von deinen Rückzugsorten (und fühle dich deswegen nicht schlecht)

Vermutlich hat jede*r in eurer WG ein eigenes Zimmer – ziehe dich ruhig zurück, wenn dir gerade nicht nach Aktivitäten mit deinen Mitbewohner*innen ist. Deswegen musst du auch absolut kein schlechtes Gewissen haben. Auch allein spazieren zu gehen, kann dir helfen, den Kopf ein bisserl auszulüften und Abstand zu gewinnen. Die anderen haben bestimmt Verständnis und beim nächsten Risiko-Abend bist du wieder dabei!

2. Redet miteinander

Eine Situation wie diese hat noch keine*r von uns erlebt. Seine Gedanken und Sorgen mit anderen zu teilen, ist da wichtig und hilft, Ruhe zu bewahren. Tauscht euch darüber aus, wie es euch mit der ungewohnten Lage geht, sprecht aber auch darüber, was ihr euch voneinander wünscht und wie ihr das Zusammenleben in diesen Zeiten für alle so angenehm wie möglich gestalten könnt. Habt dabei keine Angst, auch mögliche Reibungspunkte (wie die allerorts verteilten Socken) anzusprechen – und zwar am besten bevor es zu spät ist und eskaliert.

3. Haltet euch an den Putzplan

Mehr denn je gilt jetzt: Was am Putzplan steht, wird erledigt! Je mehr Zeit ihr in den eigenen vier Wänden verbringt, desto mehr Dreck macht ihr auch. Allerdings habt ihr vermutlich auch mehr Zeit, diesen wieder zu beseitigen. Also: Seid so fair und haltet euch auch in diesen Zeiten an eure Abmachungen. Vielleicht ist jetzt sogar der geeignete Zeitpunkt, um größere Putz-Projekte wie etwa Fenster-Putzen in Angriff zu nehmen – eine gemeinsame Putzparty mit lauter Musik macht das Ganze gleich spaßiger (der High School Musical-Soundtrack soll sich da besonders bewähren, haben wir gehört…).

4. Seid euch bewusst, dass ihr alle unterschiedliche Arbeitsroutinen habt

Corona-Isolation bedeutet für viele auch Home-Office: Nehmt gegenseitig Rücksicht, euch nicht bei der Arbeit zu stören und denkt daran, dass eure Work-Routine vielleicht anders ausschaut als die eurer Mitbewohner*innen. Während du dir vielleicht bereits um 16.30 Uhr das erste Bier einschenken und dir im Wohnzimmer die nächste Folge Tiger King gönnen möchtest, muss sich dein*e Mitbewohner*in womöglich noch konzentrieren. Achtet darauf, dass für jeden ein angenehmes Arbeitsumfeld herrscht und ihr gegenseitig euch nicht in die Quere kommt.

5. Seid füreinander da und schätzt die gemeinsame Zeit

Natürlich gilt das auch sonst immer, aber gerade in so herausfordernden Zeiten wie jetzt, ist es besonders wichtig, aufeinander zu schauen. Freut euch drüber, dass ihr jederzeit einen Menschen zum Reden (und Umarmen) habt und jemand seinen Ben & Jerry‘s-Kübel um drei Uhr Früh mit euch teilt.

 

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