Problemzone Haut

Nicht nur in der Pubertät, sondern auch im Sommer, durch Schweiß, Stress und ungesunde Ernährung, spielt sich auf unserer Haut so manches ab. Pigmentstörungen, Pickel, unreine Haut und weitere Hautprobleme machen uns so das Leben schwer. Was man tun kann? So einiges!

Mit Hautunreinheiten hat nun mal so gut wie jeder irgendwann zu kämpfen. Und gerade im Sommer ist es ein wichtiges Thema, wie man mitunreiner Haut richtig umgeht und was man dagegen tun kann.

Pubertät, stressige Lebensphasen, starke Belastung, Ernährungsumstellung, Klimaveränderung, neue Lebenssituationen sind durchaus auch auf der Haut zu sehen und hinterlassen hier ihre Spuren.

Im Sommer sieht man davon umso mehr, weshalb gerade zu dieser Zeit auf den richtigen Umgang mit seiner Hautgeachtet werden sollte.

Patienten mit Akne und einer laufenden Behandlung laufen Gefahr Sonnenbrände zu erleiden oder Pigmentstörungen und Hautverfärbungen durch eingenommene Tabletten zu erhalten.

Daher sollte man bei Pickel, Akne und Hautunreinheiten unbedingt auf Sonnenschutzmittel zurückgreifen!

Hier sollte man darauf achten, dass sie nicht komdeogen (pickelverursachend), dafür aber parfümfrei und emulgatorfrei sind.

Schöner Teint durch Meerwasser!

Statistisch ist die Haut im Sommerurlaub am Meer besonders schön. Die positiven Effekte des Meerwassers sind nicht nur zu fühlen, sondern auch zu sehen. Das liegt vor allem an den im Wasser enthaltenen Salzen, die heilend und antibakteriell wirken.

Dies kann man auch durch den Besuch von Thermen erzielen, denn hier wird die Haut ausgetrocknet, sodass sich keine Pusteln durch zu fette Haut bilden können.

Wichtig: Dennoch sollte die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden, damit sie nicht spröde wird bzw. sich Risse und somit Hautschäden bilden können.

- Reinigen Sie Ihre Haut gründlich mehrmals täglich mit klarem Wasser.

- Wischen Sie große Schweißstellen gründlich ab, damit keine Talgüberproduktion stattfinden kann.

- Achten Sie auf die richtige Kleidung. Baumwolle ist am besten geeignet. Synthetische Fasern lassen die Pobacken vor Pickel nur so sprießen.

- Verwenden Sie keine Cremen, wenn Sie längere Zeit in der Sonne sind, denn so können Hautflecken entstehen.

- Sprechen Sie mit einem Facharzt über Cremen, die in der Sonne getragen werden können.

Welcher Hauttyp bin ich und was muss ich bei der Pflege beachten?

Mischhaut

Mischhaut ist der mit Abstand am weitesten verbreitete und wandelbarste Hauttyp. Im Winter neigt man zur Trockenheit, im Sommer kann es zu einer Talgüberproduktion kommen.

  • Die Pflege von Mischhaut ist einfach und unkompliziert.
  • Es empfiehlt sich hier, morgens Gesicht, Hals und Dekolletee mit lauwarmem oder kaltem Wasser zu reinigen.
  • Vermeiden Sie das so genannte Trockenrubbeln und tupfen Sie Ihre Haut mit einem weichen Handtuch trocken.
  • Sollten Sie unter Pickel, Mitessern oder großer Poren leiden, so benutzen Sie am besten morgens feuchtigkeitsspendende aber alkoholfreie Gesichtswasser für Kinn, Nase und Stirn.
  • Bei Cremen greifen Menschen mit Mischhaut im Idealfall auf reichhaltige Feuchtigkeitscremen zurück, welche in der fettigeren Gesichtsmitte sparsam, an den Wangen, Augen, Schläfen und am Hals großzügiger aufgetragen werden sollten.

Fettige Haut

Fettige Haut neigt zur übermäßigen Talgproduktion, mit dem Ergebnis eines fettigen Glanzes in der Gesichtsmitte und größeren Flächen von Pickeln und Mitessern im Gesicht, Dekolletee, an den Schultern und am Rücken.

Der Vorteil dieses Hauttyps: die langwierige Jugend der Haut. Aufgrund des vor äußeren Einflüssen schützenden Fettfilms, können sich Falten deutlich schwieriger bilden.

  • Morgens und abends sollte man die Haut gründlich reinigen, damit es nicht zu überschüssigem Talg kommt und sich die Poren daher auch nicht verschließen können.
  • Reinigungsmittel und - peelings für fettige Haut sind ideal dafür geeignet.
  • Um den Reinigungseffekt zu erhöhen, empfiehlt sich ein Kamilledampfbad, vor dem Peeling. So werden veengte Poren geöffnet und anschließend gereinigt.
  • Achten Sie auch darauf, dass Sie vor allem möglichst fettfreie Produkte verwenden.

Trockene Haut

Trockene Haut zeichnet sich durch die glatte Oberfläche, den rosigen Teint und kleine Poren aus. Außerdem sind kaum Hautunreinheiten, wie Pickel oder Mitesser, sichtbar.

  • Bei der morgendlichen und abendlichen Reinigung sollte man nur lauwarmes, reines Wasser verwenden.
  • Tagescremen sollten reichhaltig und speziell für den Hauttyp abgestimmt sein. Am besten eignen sich hier von einem Dermatologen verschriebene Cremen.
  • Inhaltsstoffe wie: Linolsäure, Aloe Vera, Urea und Hyaluronsäure sind für diesen Hauttyp besonders gut geeignet.
  • Außerdem empfiehlt es sich die Haut zwei- bis dreimal wöchentlich mit einer Feuchtigkeitsmaske zu verwöhnen.
 

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