Probleme, die du bei Beginn einer neue Beziehung nicht ignorieren solltest

Erste Red Flags in einer Beziehung ignoriert man in der rosaroten Anfangszeit gerne. Diese können aber zu großen Problemen in den kommenden Wochen und Monaten werden. Wobei solltest du keine Kompromisse eingehen?

Probleme, die du bei der Beginn einer neue Beziehung nicht ignorieren solltest

Ihr seid frisch verliebt, alles ist perfekt und es gibt diese paar Themen, die du zwar bemerkst, aber abtust. Ist doch halb so wild. Wahrscheinlich ist da nichts. Doch irgendwann seid ihr aus der ersten Verliebtheitsphase draußen und die kleinen Problemchen, die du bemerkt hast, sind waschechte Probleme geworden. Denn besonders zu Beginn einer Beziehung sind alle noch die beste Version ihrer selbst. Wenn in der Phase bereits erste Probleme aufkommen, bei denen dein Bauchgefühl mulmig wird, dann solltest du das nicht ignorieren. Jeder hat Fehler, niemand ist perfekt. Darum geht’s auch gar nicht, es gibt aber gewisse Verhaltensweisen, die nicht besser werden und am Ende eure Beziehung gefährden können. Eine Liste, worauf du achten solltest:

1. Könnt ihr miteinander reden?

Kommunikation ist das A und O einer guten Beziehung und ohne funktionierende Kommunikation können über die Jahre viele Probleme entstehen. Es geht dabei nicht nur darum, wie viel und worüber ihr miteinander sprecht, sondern auch darum, wie ihr miteinander sprecht und wie ihr streitet. Wie wollt ihr euer Leben planen, wenn ihr nicht kommunizieren könnt? Wie wollt ihr euch auf Kompromisse einigen?

2. Es gibt Probleme mit Untreue

Emotionale oder körperliche Untreue sind Hauptgründe, wieso viele Beziehungen auseinandergehen. Wenn das bereits zu Beginn der Beziehung ein Thema wird, sieht Psychologe Dr. Josh Klapow wenig Chancen für den langfristigen Erfolg der Beziehung. "Untreue ist typischerweise das zerstörerischste Problem in einer Beziehung und signalisiert oft andere große Probleme", sagt er gegenüber Bustle.

3. Kleine und große Lügen

Lügen haben immer ihren Ursprung. Auch wenn das Thema der Lüge irrelevant oder nicht so wichtig ist, kann es sein, dass entweder kein Vertrauen in die Beziehung da ist oder es etwas zu verheimlichen gibt. Sogar bei Lügen aus Unsicherheit bleibt ein Nachgeschmack, weil man sich nie sicher sein kann, ob es die einzigen sind. Wichtig ist, dass man entdeckte Lügen anspricht und den Grund diskutiert. Wegzuschauen macht langfristig nichts besser, sondern erzeugt noch mehr Unsicherheit.

4. Er*Sie ist kontrollierend und fordernd

Besonders am Beginn einer Beziehung versuchen toxische Personen diese Verhaltenszüge oft noch zu unterdrücken. Wenn sich aber bereits hier zeigt, dass jemand versucht, dich zu manipulieren oder kontrollieren, ist es wahrscheinlich, dass das im Laufe der Beziehung nur schlimmer wird. Wenn er*sie bereits am Beginn verlangt, dass du deine Grenzen überschreitest - wie wird das erst in einigen Monaten oder Jahren ausschauen?

5. Sie trinken viel Alkohol … zu viel!

Suchtverhalten ist für jede Beziehung eine schwierige Probe. Aber besonders wenn es von Anfang an ein Problem darstellt, sollte man sich überlegen, ob man in diese Achterbahn einsteigen möchte. Psychologin Carrie Mead erklärt gegenüber Bustle: "Wenn du feststellst, dass dein*e Partner*in ein Suchtproblem hat, das er*sie nicht zugeben will, oder wenn der Substanzkonsum nicht als Problem angesehen wird, würde ich vorschlagen, eine Paarberatung aufzusuchen, um dieses wichtige Thema gemeinsam anzugehen. Für viele Paare ist das aber ein Problem, das sie nicht hinter sich lassen können."

6. Ihr habt keine sexuelle Chemie

Die Anfangszeit einer Beziehung. Hach. Man kann kaum die Finger voneinander lassen, jede freie Minuten verbringt man im Bett und man hat die ganze Zeit Lust aufeinander. Klingt nicht vertraut? Dann fehlt zwischen euch vielleicht die sexuelle Spannung und ihr seid nicht sexuell kompatibel. Und obwohl ihr daran durch Kommunikation und Experimente arbeiten könnt, ist nicht gesagt, dass sich dieses Verlangen über Zeit einstellt. Natürlich ist Sex aber auch nicht alles und man kann auch erfolgreiche Beziehungen ohne erfülltes Sexleben haben.

7. Das Gegenüber streitet unfair

Ja, in Streitsituationen können die Emotionen schonmal hochkochen und man kann Dinge sagen, die man dann bereut. Was aber nicht passieren sollte ist, dass man sich gegenseitig beleidigt, Schimpfwörter zuruft oder schmerzhafte Momente aus der Vergangenheit aufbringt, mit dem bewussten Ziel, das Gegenüber zu verletzen. Alles, was unter die Gürtellinie schießt, sollte nicht gesagt werden. Das zeigt, dass eine gute Streitkultur auch in der Zukunft schwierig werden wird.

8. Er*Sie ignoriert deine Grenzen

Eigentlich hast du klar kommuniziert, dass du heute Abend etwas Me-Time brauchst und plötzlich steht er*sie doch vor der Tür? Süße Geste oder erste kleine Überschreitung einer Grenze? Wenn er*sie bereits am Anfang gewisse Grenzen, die du klar kommunizierst, nicht akzeptierst oder ignorierst, kann das auf Dauer zum Problem werden.

 

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