Pompoir: Diese Sexpraktik macht Spaß und stärkt deine Beckenbodenmuskulatur

Ein Sextrick, der noch bessere Orgasmen für ihn und sie garantiert, klingt fast zu gut um wahr zu sein. Doch Pompoir verspricht genau das und wir haben alle Infos dazu!

Pompoir: Diese Sexpraktik macht Spaß und stärkt deine Beckenbodenmuskulatur

Wenn eine Sexpraktik mal Schamlippenkuss oder Cleopatragriff heißt, macht uns das automatisch neugierig. Wenn sie dann noch eine gestärkte Beckenbodenmuskulatur und bessere Orgasmen verspricht, steht außer Frage, dass das probiert werden muss. Pompoir ist der offizielle Name einer Sexpraktik, die in Indien (anscheinend schon von Hindu-Tänzerinnen) entwickelt wurde und immer mehr in der westlichen Kultur bekannt wird.

Denise Da Costa ist Pompoir-Expertin und Autorin des Buches "Pompoir: The Ultimate Guide to Pelvic Floor Fitness" underklärt gegenüber Cosmopolitan, was man unter dem "Vaginal-Griff" versteht: Und zwar versucht man bei dieser Tantra-Praktik mit den vaginalen Muskeln verschiedene Bewegungen zu erzeugen. Das funktioniert durch Drücken, Zusammen- und Auseinanderziehen der Muskulatur. Dafür braucht es natürlich eine gute Beckenbodenmuskulatur und diese wird auch noch zusätzlich trainiert. Und natürlich ist diese Zusatzstimulation des Penis des Mannes nochmal eine neue und ganz besondere Erfahrung, die laut Berichten zu "unglaublichen Orgasmen" führen soll. Klingt nach einer Win-Win-Situation.

Volle Kontrolle

Doch ganz so einfach, wie es im ersten Moment klingt, ist es nicht, diese Bewegungsabläufe zu erlernen, denn dafür braucht es eine gute Kontrolle der Vaginalmuskulatur. Aber es ist absolut machbar (wir sprechen aus Erfahrung, also nur Mut). "Pompoir fokussiert sich auf vier verschiedene Bewegungsabläufe: Pressen, zusammenziehen, drücken und ziehen. Die verschiedenen Bewegungen ergeben ein komplettes Workout und erlauben es der Frau, die Intimität zwischen ihr und ihrem Partner noch besser zu kontrollieren", so Da Costa.

Wie funktionierts?

Wir sind neugierige Wesen (die auf guten Sex stehen) und deshalb war absolut klar, dass das ausprobiert gehört. Das Gute: Man kann es einfach ganz unkompliziert das nächste Mal beim Sex testen. Das Schlimmste, das passieren kann, ist dass er nichts fühlt und ihr einfach genauso weitermacht wie zuvor.

Also auf zur ersten Übungsstunde: Am Besten eignet sich die Reiterstellung, in der die Frau auf dem Mann sitzt. Besonders bei den ersten Versuchen hilft es, wenn ihr euch nicht zusätzlich bewegt, sondern den Penis einfach einführt und dann die Frau versucht, die Muskeln der Vaginawand entsprechend zusammen zu ziehen und dadurch den Penis zu massieren. Es soll helfen, sich vorzustellen, einen Stift zwischen Daumen und Zeigefinger zu halten und hin und her zu drehen. Diese Bewegung versucht man nun also mit der Beckenbodenmuskulatur nach zu ahmen.

Wer schon etwas mehr Übung hat, kann den Penis durch das Anspannen des Beckenbodens stimulieren – auch während dem Sex und beispielsweise bei jedem Stoß noch zusätzlichen Druck erzeugen. Braucht natürlich etwas Zeit, Geduld und Übung, aber am Ende profitieren alle davon.

 

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