Polnische Firma vermarktet sexistisches "Vagina-Bier"

Jetzt gibt es Bier aus vaginalen Milchsäurebakterien. Kein Witz.

Ihr glaubt, schon alles gesehen zu haben? Dann müsst ihr jetzt genau aufpassen: ein polnisches Unternehmen vermarktet gerade ihr Bier mit dem Slogan "Das erste Bier mit vaginalen Milchsäurebakterien." Und diese stammen nicht von irgendwem, sondern von dem tschechischen Model Alexandra Brendlova.

Was klingt wie ein skurriler Fetisch, gibt es aber tatsächlich käuflich zu erwerben. "The Order of Yoni", wie das Bier heißt, will die Essenz der Weiblichkeit einfangen, so das Unternehmen. Die Milchsäurebakterien wurden von einem gynäkologischen Abstrich genommen und im Labor isoliert.

Sexismus in Flaschen-Form


Die Vermarktung und die Idee sind dabei aber vor allem eins: sexistisch. So räkelt sich das nackte Model in High Heels am Boden oder steht spärlich bekleidet neben dem fragwürdigen Produkt.

"Stellt euch die Frau eurer Träume vor, das Objekt eurer Begierde. Ihr Charme, ihre Sinnlichkeit, ihre Leidenschaft", heißt es in der Produktbeschreibung.

"Probiere ihren Geschmack, fühle ihren Geruch, höre ihre Stimme. Stell dir vor, sie massiert dich leidenschaftlich und flüstert dir ins Ohr, was du willst. Das alles steckt in einer Flasche", so das Versprechen. Wer braucht schließlich eine Frau, wenn er ein Vagina-Bier haben kann?

Das Unternehmen plant weitere "Entwicklungen" - mit den Vaginalbakterien blonder Frauen etwa. Die werden dann anders vermarktet. Sogar die Milchsäurebakterien der eigenen Freundin kann man für schlappe 10.000 Euro in ein Bier verwandeln.

Wir finden: das ist ein absolut entbehrliches Produkt, das Frauen objektifiziert, indem es Männern einredet, sie könnten sie in Flaschenform trinken. Pfui!

Der WIENERIN Fail-Button "zeichnet" regelmäßig besonders sexistische und rückständige Frauenbilder aus.

 

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