Pflege-Biorhythmus

Egal ob Sie Morgenmuffel oder Nachteule sind: Der Körper des Menschen unterliegt einem bestimmten Biorhythmus. Diesen können Sie jedoch für eine optimale Pflege nutzen. Wie, das verraten wir Ihnen hier!

Unterschiede bei Tages- und Nachtpflege

Da die Haut am Tag etwas wasserärmer ist, sollten Sie beim Kauf einer Tagescreme zu einer Öl-in-Wasser-Emulsion greifen. Da in der Nacht die Haut umgekehrt wasserreicher, aber fettärmer ist, sind Wasser-in-Öl-Emulsionen mit höherem Fettanteil angebracht.

Morgens

Laut Ayurveda ist zwischen 6 und 10 Uhr die aufnahmefähigste Zeit der Haut. Denn: Während des Schlafes findet die Zellerneuerung statt und die Haut regeneriert sich, weshalb sie morgens bereit für die anschließende Pflege ist. So ist z.B. ein Peeling für die abgestorbenen Hautschüppchen optimal und die Haut kann gereinigt werden sowie mit Tagescremes neue Energie aufnehmen.

Mittags

Die Haut fühlt sich morgens und nachmittags oft etwas trocken an. Deshalb sollten Sie sich schon bei der Morgenpflege kräftig eincremen. Oder nutzen Sie doch gleich Produkte, die über den Tag verteilt Feuchtigkeit spenden. Eine gute Alternative sind Thermalwassersprays, die Ihre Haut optimal benetzen. Einfach einen Hauch aufsprühen und sanft mit einem Papiertuch abtupfen.

Vor allem zur Mittagszeit befindet sich die Talgproduktion auf dem Höhepunkt und führt zu einem Glanz im Gesicht. Pudern Sie dann die betroffenen Stellen - vor allem die Nase - in der Mittagspause einfach nach.

Abends

Der ganze Stress des Tages wird durch die Erholung in der Nacht wieder ausgeglichen. Eine nährende Gesichtsmaske ist dann schon ein erster guter Schritt für den Regenerationsprozess. Nachts ist die Haut außerdem durchlässiger als am Tag, weshalb sie Wirkstoffe besser aufnehmen kann. Vitaminreiche Nachtcremes sind hier das A und O.

Übrigens sollten Sie abends auf Beine epilierenoder Augenbrauen zupfen verzichten. Zu dieser Zeit ist die Haut am schmerzempfindlichsten.

Vor allem nachts arbeitet die Haut auf Hochtouren und regeneriert sich.

Durch die Hitze verliert die Haut im Sommer viel Wasser, im Winter hingegen ist Fett Mangelware. Deshalb sollten Sie den Temperaturen der Jahreszeiten entsprechende Pflegeprodukte kaufen. So wird Ihre Haut z.B. bei Minusgraden geschützt und nicht geschädigt.
 

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