Petition fordert eine neue Linie, die den Gürtel entlangfährt

Im 15. und 16. Bezirk in Wien wünschen sich viele eine neue Linie entlang des Gürtels.

Wer täglich auf die Wiener U-Bahn-Linie U6 angewiesen ist, weiß: es kann ganz schön eng werden in den Waggons. Denn: die Intervalle werden leider nicht kürzer, und die Menschen nicht weniger.

Aber was tun? Eine wirkliche Alternative zur U6 gibt es nicht. Doch das soll sich jetzt ändern: “Wien anders”, die Allianz aus KPÖ, Piraten für Wien anders, Plattform der Unabhängigen und Echt Grün, startet am Mittwoch eine Unterschriften-Kampagne, die weitere öffentliche Verkehrsmittel entlang des Gürtels fordert.

Überlastete U6, frustrierte AnrainerInnen

Auf der Seite der Petition (Link hier) steht als Begründung: "Die U6 ist völlig überlastet. Laut Experten und den Wiener Linien ist die Kapazitätsgrenze erreicht und eine weitere Verdichtung der Intervalle nicht möglich."

Die Argumentation der Wiener Linien, durch die neue U5 würde die U6 ohnedies entlastet, überzeugt die InitiatorInnen nicht: "Es ist fraglich, ob die Betroffenen bis zur Eröffnung im Jahr 2025 warten wollen", so Fritz Fink, Bezirksrat in Ottakring, gegenüber meinbezirk.at. Die Kritik, eine Bim am Gürtel würde eine Parallelführung bedeuten, sehen die BefürworterInnen der neuen Linie ebenso nicht. Ihr Argument: dann könnte ja auch der 49er, der drei Stationen lang parallel zur U3 verläuft, eingestellt werden.

Die Unterschriften sollen schlussendlich an die Umweltstadträtin Ulli Sima übermittelt werden. Dafür müssen es mindestens 500 sein. Bisher haben knapp über 100 Personen unterschrieben.

 

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