Perfekter Sitz

Nur ein Radhelm, der tadellos passt, garantiert den gewünschten Schutz im Fall eines Sturzes. Hier erklären wir Ihnen, wie Sie mit vier Griffen sofort überprüfen können, ob Ihr Helm sitzt – und schützt.

1. Einstellung Kopfring

Stellen Sie den Kopfring im Helm so ein, dass er Ihren Kopf gut umschließt, ohne zu drücken. Nun setzen Sie den Helm auf und verschließen das Gurtband unter dem Kinn. Dann packen Sie mit beiden Händen die Helmschale und drehen den Helm zur Seite.

Der Test: Lässt sich der Helm drehen, ohne dass Ihr Kopf sich mitbewegt, so müssen Sie den Kopfring (mit dem Drehknopf) fester anziehen.

2. Einstellung vordere Gurtbänder

Sie packen nochmals den Helm mit beiden Händen und versuchen, ihn nach hinten in den Nacken zu kippen.

Der Test: Lässt sich der Helm so weit nach hinten drehen, dass die Stirn frei liegt (und damit im Fall eines Sturzes ungeschützt wäre), dann müssen Sie die vorderen Gurtbänder und/oder den Kinnriemen fester anziehen.

3. Einstellung hintere Gurtbänder

Sie halten den Helm mit beiden Händen oberhalb der Ohren fest und versuchen, ihn nach vor in Richtung Nase zu kippen.

Der Test: Lässt sich der Helm über die Augen oder sogar bis zur Nase nach vor kippen, dann müssen Sie die hinteren Gurtbänder fester anziehen.

4. Einstellung Kinnriemen

Versuchen Sie, den Helm mit beiden Händen nach oben vom Kopf abzuheben.

Der Test: Lässt sich der Helm gleich mehrere Zentimeter auf und ab bewegen, dann müssen Sie den Kinnriemen enger machen. Das gilt auch, wenn Sie den geschlossenen Kinnriemen über das Kinn und bis zum Mund schieben können.

Noch mehr Tipps für den perfekten Sitz finden Sie auf Seite 2.


Passkontrolle

Wenn Sie die unten stehenden sechs Punkte abhaken können, dann hat Ihr Helm die Passkontrolle bestanden:

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  • Alle Gurtbänder liegen eng am Kopf an, das Kinnband sitzt fest, ohne zu drücken.
  • Vorderes und hinteres Gurtband bilden ein Dreieck um das freie Ohr.
  • Der Kopfring im Helm ist festgezogen.
  • Die Stirn ist bedeckt.
  • Der Helm rutscht nicht über die Augen und behindert nicht das Sichtfeld.
  • Der Helm lässt sich nicht in den Nacken verschieben.

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