Palais Hansen Kempinski

Am 1. März öffnete ein weiteres 5-Stern-Hotel in Wien seine Pforten: Mit dem Palais Hansen Kempinski hat die internationale Hotelgruppe ein zweites Haus in Österreich. Doch keine abgehobene Luxus-Herberge möchte das Hotel im historischen Gebäude am Schottenring sein, sondern ein "Haus der WienerInnen".

Noch vor ein paar Wochen war am Wiener Schottenring Nr. 24 Baustelle: Bei der feierlichen Eröffnung am 20. März war vom geschäftigen Treiben der letzten Zeit jedoch keine Spur mehr. Dafür zeigte sich der Charakter des Wiener 5-Stern Haus Palais Hansen: Ein Hotel, das keine abgegrenzte Luxus-Herberge für Gäste, sondern ein "Haus der WienerInnen" sein möchte.

Bitte zu Tee!

Einladend wirkt sie, die große Lobby des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, das in der Zeit von 1869 bis 1873 als Hotel für die Weltausstellung von Theophil Hansen und Heinrich Förster konzipiert wurde. "Die Lobby soll das verlängerte Wohnzimmer der Nachbarschaft werden", erklärt Sales- und Marketing-Managerin Bettina Praschinger, die Interessierte durch das Gebäude führt.

Hier wird auch der Afternoon High Tea stattfinden, eine für Wien bisher einzigartige Idee: Ab 22 Euro kann man lose Tee-Spezialitäten genießen - und statt englischer Scones stehen heimische Buchteln auf der Karte. Der Teesalon ist Teil des gastronomischen Angebots, mit dem das Hotel "neue Maßstäbe in der Stadt setzen" möchte, wie Hoteldirektor Hans Olbertz erklärt. Die Verbindung aus Tradition und Moderne, die im Innendesign wunderbar funktioniert, wird im Restaurant „Die Küche“ fortgesetzt.

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Palais Hansen Kempinski Wien
Schottenring 24
1010 Wien

Insgesamt 152 Zimmer und Suiten, zwei Restaurants, drei Bars, das Kempinski The Spa, ein Ballsaal und sechs verschiedene Veranstaltungsräume bietet das Hotel.

17 exklusive Residenzen mit Blick über Wien stehen zusätzlich zum Kauf. Seine ersten Gäste begrüßt das Palais Hansen im März und April mit einer Eröffnungsrate von € 295,- für zwei Personen im Doppelzimmer inklusive Frühstück.

Buchungen werden per E-Mail entgegengenommen unter reservations.vienna @kempinski.com

Weitere Informationen finden sich unter www.kempinski.com.

Seit September ist der Kölner Executive Chef Philipp Vogel dabei, für das Restaurant die Rezepte österreichischer Großmütter aufleben zu lassen. Gekocht wird mit ausgewählten, regionale Produkte, die - ganz in traditioneller Manier - nicht wie sonst auf dem Teller angerichtet, sondern wie bei Großmutter in einem großen Topf oder einer Schüssel direkt auf den Tisch gestellt werden. Ein weiteres wichtiges Element ist der große Rotisserie-Ofen in dem täglich ein Braten des Tages, wie zum Beispiel eine Lammschulter oder ein Spanferkel, vor den Augen der Gäste gart. Leichtere saisonale Kost wird im zweiten Restaurant des Palais Hansen, dem "Edvard" serviert. Eine Küche, die zum Lokal selbst passt, dessen Fenstertüren im Sommer geöffnet werden können und so den Schanigarten am Schottenring verlängern.

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Apropos verlängern: Auf einen After-Work-Drink lädt eine der zwei Bars des Hotels, die "Henri Lou“-Night Bar ein. Benannt ist sie nach der Schriftstellerin und Psychoanalytikerin Lou Andreas Salomon, die zur Zeit der Erbauung des Hansen viel Zeit mit Rainer Maria Rilke oder Sigmund Freud verbrachte. Wie Henri Lou damals halten auch in der Bar von heute eine Barchefin und eine Barkeeperin das Zepter in der Hand. Von Donnerstag bis Samstag kann man bei Klängen nationaler und internationaler Djs anspruchsvolle Cocktail-Kreationen, feine Champagner und kulinarische Kleinigkeiten genießen.

 

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