Paar-Therapie

Kriselt es in der Partnerschaft, denken nur die wenigsten daran, eine Paar-Therapie zu machen. Doch manchmal ist es besser, einen neutralen Dritten in Ihr Leben zu lassen, um Ihre Beziehung wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Die meisten Menschen glauben, dass sie sich in jeder Lebens- und Liebeslage selbst zu helfen wissen. Therapien, Beratungen - das sei doch etwas für Weicheier oder für Menschen mit starken psychischen Problemen. Dabei sind sich die meisten nicht bewusst, welche Chancen Sie sich dadurch entgehen lassen. Denn manchmal braucht man eine leitende, schützende Hand, die einen auf den richtigen Weg bringt.

Oftmals kann erst der Rat eines Profis die Augen für die Ursachen von Problemen öffnen.

Professionelle Hilfe anzunehmen ist meistens der letzte Ausweg, wenn man schon alles versucht hat und es trotzdem nicht klappt. Allein schon der Schritt, eine Therapie zu machen zeigt, dass beiden noch sehr viel an der Beziehung liegt und dass sie die alten Zeiten zurück wünschen. Also kann man absolut nicht sagen, dass die Partnerschaft völlig am Ende ist. Vielmehr ist allein schon die Entscheidung, zur Therapie zu gehen, ein großer Schritt für die Liebe.

Haben Sie keine Scheu, Ihre Probleme einem Fremden mitzuteilen. Schließlich gehen Sie auch in die Werkstatt, wenn Ihr Auto stottert. Warum also keinen Experten ranlassen, wenn Sand in Ihr Beziehungsgetriebe geraten ist?


Eine Paartherapie ist besonders geeignet für Paare, die:

  • schon alle anderen Methoden erfolglos probiert haben
  • nicht mehr miteinander reden können, ohne sich anzuschreien
  • die an Trennung denken, ohne sie eigentlich zu wollen.

So funktioniert es

Das Instrument des Paartherapeuten ist das Gespräch. Er stellt Ihnen Fragen, lässt Sie einfach drauflos reden oder schlüpft mit Ihnen in verschiedene Rollen.

Ziel des Ganzen ist, der eigenen, starren Perspektive zu entwachsen und die Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. So erkennen Sie, dass das Verhalten des Partners in vielen Fällen Reaktion auf Ihr eigenes Verhalten ist.

Ist Ihre bessere Hälfte gar nicht begeistert von der Idee, ihr Innerstes nach außen zu kehren, dann gehen Sie zunächst alleine zum Therapeuten. Er kann dann entscheiden, ob und wann der Partner in die Therapie einbezogen werden sollte. Er wird Ihnen auch sagen, wie Sie Ihren Partner für die Idee erwärmen können.

Bei der Suche nach einem Therapeuten werden Sie aber auch im Internet oder in den Gelben Seiten fündig, wenn Sie nach den Stichworten „Psychotherapie“, „Beratung“ oder „Paartherapie“ suchen.

Ein guter Ratgeber kann auch Ihr Hausarzt sein. Er kennt Sie bereits und kann Ihnen sicherlich einen passenden Therapeuten empfehlen.
 

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