Overthinking: 6 Anzeichen, dass du über alles ein bissi zu viel nachdenkst

Jede Situation ausgiebig analysieren und ständig fragen "Was wäre, wenn ..?" ist auf Dauer nicht nur anstrengend, sondern geht auch auf deine mentale Gesundheit. Woran du merkst, dass du dir zu viele Gedanken machst.

Overthinking

Abends liegst du oft stundenlang wach, grübelst über vergangene Gespräche und wenn das Gspusi deine Nachricht zwar gelesen hat, aber eine halbe Stunde lange nicht antwortet, hast du längst 17 Theorien zu seiner*ihrer Abwesenheit erstellt. Jap, wir kennen das, aber: Overthinking ist mental irrsinnig auslaugend und kann zu Anxiety und Panikattacken führen. Vielleicht übertreibst du’s manchmal ein bisserl mit dem Nachdenken – so erkennst du’s:

1. Du kannst dich schlecht entscheiden.

Wir reden hier gar nicht von den ganz großen Entscheidungen des Lebens, sondern von kleinen alltäglichen Dingen wie der Frage nach dem Abendessen: Pizza oder Pasta? Selberkochen oder beim Lieferservice bestellen? Wenn bestellen, dann wo? usw. Du kannst dich einfach nicht entscheiden – und am liebsten bittest du einfach jemand anderes, die Entscheidung für dich zu treffen.

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2. Du malst dir immer das schlimmste Szenario aus.

Nachdem alle "Was wäre, wenn …?"-Fragen gestellt sind und du dir alle möglichen Szenarien ausgemalt hast, bereitest du dich (unbewusst) auf das Schlimmste vom Schlimmen vor. Du gehst grundsätzlich immer vom Schlechtesten aus, denn – so dein Motto: Lieber bist du am Ende positiv überrascht als enttäuscht.

3. Du hinterfragst jede deiner Entscheidungen.

Selbst, wenn eine Entscheidung dann mal getroffen ist, fragst du dich ständig, ob es denn wirklich auch die richtige Wahl war und die Gedankenspirale beginnt von vorne: Wie wäre die Sache ausgegangen, wenn ich mich doch für die andere Option entschieden hätte? Bestimmt besser, oder? Warum habe ich mich dann nicht gleich anders entschieden? Ich sollte besser über meine Entscheidungen nachdenken!

4. Du bereust vieles.

Stellt sich heraus, dass eine deiner Entscheidungen nicht ganz optimal war (oder tritt gar erst tatsächlich das zuvor ausgemalte Worst-Case-Szenario ein), bereust du deine Entscheidung lange. Es fällt dir schwer, Vergangenes einfach sein zu lassen und dir für kleine Fehler zu verzeihen.

5. Du bist perfektionistisch.

Generell bist du in allen Lebensbereichen perfektionistisch veranlagt und selten zufrieden mit dir selbst. Stattdessen kritisierst du dich ständig und überlegst, wie du was noch optimieren kannst.

6. Du nimmst alles persönlich.

Du legst jedes Wort auf die Waagschale und überlegst noch Stunden später wie diese*r eine entfernte Bekannte von dir diese eine Bemerkung wohl gemeint haben könnte. Wahrscheinlich war es etwas Belangloses, aber in deinem Kopf wird wieder jedes Wort genauestens analysiert und mit schwerer Bedeutung aufgeladen. Am Ende nimmst du viele Kommentare wahrscheinlich viel zu persönlich, zerbrichst dir den Kopf darüber und vergisst, dass Menschen manchmal einfach ein bisserl einen Schaß daherreden.

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