Ommm: Wie Meditation dein Sexleben verändert

Sextoys, neue Stellungen ausprobieren oder Rollenspiele? Keine Frage, all das kann helfen, neuen Schwung in euer Sexleben zu bringen. Eine Studie zeigt jetzt aber: Es geht auch gaaaanz anders. Und ruhig.

Meditation

Über Sex reden? Neues ausprobieren? Geheime Sexfantasien offenbaren? Das ist nicht jedermanns Sache, erfordert viel Offenheit und Vertrauen – und über die eigenen Bedürfnisse zu sprechen, will gelernt sein (>>> mehr dazu hier und hier). Für alle, die es ein bisschen ruhiger angehen wollen, gibt’s da eine gute Alternative: Meditation kann ein wahrer Lustbringer sein.

Meditation wird häufig in spirituelle Schubladen gesteckt und ja, das auch das kann Meditation sein. Aber keine Sorge: Zum Meditieren brauchst du keine Räucherstäbchen oder Kristalle rund um dich herum. Es gibt so viele unterschiedliche Formen und Herangehensweisen, der kleinste gemeinsame Nenner ist aber immer: hinsetzen, leise sein und auf sich selbst konzentrieren. Dieses Ritual hilft dabei, im Hier und Jetzt anzukommen und den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen. Gedanken und Emotionen wird Raum gegeben, ohne sie direkt zu bewerten. Kurzum: Wer regelmäßig meditiert, ist konzentrierter und ausgeglichener.

Wie Meditation dem Sexleben auf die Sprünge hilft

Diese Ausgeglichenheit kann sich positiv auf unser Sexleben auswirken. Während dem Meditieren schulen wir unseren Körper und Geist darauf, jeden Augenblick intensiv wahrzunehmen. Den Moment mit allen Sinnen zu spüren. Und das hilft eben auch beim Sex dabei, sich fallen zu lassen und das Lustgefühl deutlicher zu spüren wir Forscher*innen der Brown University herausfanden. Frauen, die über zwei Wochen hinweg regelmäßig meditiert hatten, fühlten sich sexuell schneller erregt als Teilnehmerinnen ohne ein vergleichbares Ritual. Das liegt daran, dass wir durchs Meditieren unsere Gedanken trainieren und wir uns dadurch auch beim Sex weniger ablenken lassen.

Das verringert auch den Lustkiller Nummer 1 im Bett: Alltagsstress. Das Meditationsritual beruhigt den Geist, baut Stresshormone ab und fördert die Libido. Dass Meditation Wirkung zeigt, geht aber nicht von heute auf morgen. Das Ritual sollte regelmäßig und dauerhaft in den Alltag integriert werden – dabei reichen schon 10 Minuten. Und ein bisserl Me-Time schadet ja ohnehin nicht. Ausprobieren lohnt sich!

 

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