Olivia Wilde: „Ich bin Mutter und schaue wie eine aus“

Eigentlich ist das eine tolle Einstellung von Schauspielerin Olivia Wilde, die im April 2014 Söhnchen Otis zur Welt gebracht hat. Schade nur, dass sie statt zu ihrer Figur zu stehen im selben Interview behauptet, dass die schönen Bilder in der Aprilausgabe der Shape nur durch das richtige Licht und die optimale Perspektive entstanden sind.

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Posted by SHAPE Magazine on Dienstag, 24. März 2015

Endlich sagt einmal eine Schauspielerin, dass man als Mutter kurz nach der Geburt eben nicht mehr dieselbe Figur wie vor der Schwangerschaft hat. Wie auch? Wurde der Bauch doch neun Monate gedehnt, das Fitnesspensum ob der schwangerschaftlichen Erschöpfung und zum Schutze des Kindes heruntergeschraubt. Dass eine Geburt selbst meist kein Zuckerlecken ist, weiß auch jede Mutter und danach warten viele durchgemachte Nächte auf die Neo-Eltern. Nächtliches Stillen oder Fläschchen Geben alle paar Stunden und keine Chance den verloren gegangenen Schlaf am Tag darauf nachzuholen. Woher da noch Zeit und Energie nehmen, um sich sportlich voll auszupowern.


Gut, bei Olivia Wilde ist die Geburt nun schon wieder ein Jahr vorbei, dennoch ist ein Frauenkörper auch zu diesem Zeitpunkt selten wie zuvor. Denn die hormonellen Einflüsse, welche das Gewebe für Schwangerschaft und Geburt weich machen, dauern nicht zuletzt wegen des Stillens noch etwas länger an. Gut Ding braucht somit Weile.

Also schade, dass Frau Wilde sich gephotoshopt präsentiert und behauptet, es wäre alles echt. Nicht falsch verstehen: Schlank ist sie mit Sicherheit, aber bestimmt nicht so perfekt, wie sie gezeigt wird. Und wenn sie schon ihre Bilder bearbeiten lässt, dann soll sie zumindest nicht so tun, als ob alles Natur wäre.

Aber wir wissen eh: Die meisten Promis brauchen nicht mehr als ein bisschen Sport, viel Wasser und gesunde Ernährung und sie schauen mit 60 Jahren noch aus wie mit 30. Solche Aussagen strafen Lügen. Der beste Beweis ist ein diese Woche von Heidi Klum erschienenes Posting auf Instagram, in dem sie stolz ein Bild ihres Laufbandes präsentiert: 4 Meilen (6,5 Kilometer) in 56 Minuten. Ob sie bei ihrem früheren Trainer David Kirsch auch so großartige Leistungen erbracht hat? Nur dann stellt sich die Frage: Wie hält sie sich wirklich schlank? Von einem derartigen Sportprogramm ja wohl eher nicht. Um im Alter fit zu bleiben, reicht so viel Bewegung bestimmt aus, von einem Topmodel erwartet man sich allerdings mehr Einsatz. Aber gut, vielleicht lag es einfach nur daran, dass es Montagmorgen war und angeblich hatte sie auch Jetlag.

 

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