Öko? Logisch!

Fünf schnelle Tipps für eine bessere (Um-)Welt!

Öko und Bio liegen im Trend und immer mehr Menschen springen auch auf den "Fair Trade" - Zug. Bewusster leben ist das Ziel UND dabei nicht nur an sich selbst, sondern auch an die Umwelt zu denken! Vorbei sind die Zeiten, als bekennenden Umweltschützern das Birkenstock-Image an den Fersen haftete - Umweltschutz gehört heute zum guten Ton!

Hand auf´s Herz: Wir alle finden Umweltschutz sehr wichtig - doch tun wir auch wirklich etwas dafür?
Testen Sie sich selbst! Wir präsentieren Ihnen fünf schnelle Tipps, die die Umwelt schonen - und Geld sparen helfen.

1. Stecker raus!
Elektronische Geräte, die rund um die Uhr im "Stand-by"-Modus laufen verbrauchen unnötigen Strom. Laut WWF spart das Komplettabschalten der Geräte in einem normalen Haushalt 400 Kilowattstunden - und damit € 72,-. Zur Info: mit jeder Kilowattstunde werden 500 Gramm Kohlendioxid verpufft!

2. Wasser Psychologie
Dank des steigenden Umweltbewusstseins sinkt der Wasserverbrauch in Österreich seit den 1980er-Jahren und liegt derzeit bei etwa 145 Liter Wasser pro Kopf und Tag. Damit haben wir im Vergleich mit US-Amerikanern die Nase voran (Durchschnittsverbrauch 300 Liter!). Wassersparen wirkt sich ob der Fixkosten nicht unbedingt finanziell aus, hat aber positive Effekte auf die Umweltbilanz: Es muss weniger Abwasser gereinigt und aufbereitet werden!

Energiespartipp
Schalten Sie die Geräte immer am Netzschalter aus. Noch besser: Ziehen Sie den Stecker!

Wasserspartipp
Ermitteln Sie anhand eines Wasserzählers Ihren Verbrauch. Das hat einen psychologischen Effekt. Wer sich mit einem Zähler auseinandersetzt spart bis zu 30 Prozent!

Bio-Erkennungstipp
Lebensmittel aus ökologischer Produktion ziert das grüne Sechseck des Biosiegels. Zudem gibt es eine Kontrollnummer auf der Verpackung, etwa: AT-W-01-BIO
www.bio-austria.at
www.bios-kontrolle.at

Müllvermeidungstipp
Nehmen Sie zum Einkaufen eine Stofftasche oder einen Korb, kaufen Sie Obst und Gemüse im Supermarkt lose (einfach nach dem Wiegen Preispickerl aufs Obst kleben) und verwenden Sie Mehrwegflaschen, diese können bis zu 40-mal wiederbefüllt werden!
/>3. Versiegeltes am Teller
In Bioware wurden bei einer Untersuchung (Greenpeace 2008) - im Gegensatz zu herkömmlich angebauten Obst und Gemüse - keine gesundheitsgefährdenden Gifte nachgewiesen. Beim biologischen Anbau wird auf Kunstdünger, synthetische Pflanzenschutzmittel und Gentechnik verzichtet. Biobauern verpflichten sich außerdem, ihre Tiere artgerecht und mit ökologisch produzierten Futter aufzuziehen.

4. Trag wenig - und was bei!
Das perfekte Verfahren zur Müllaufbereitung und -entsorgung steht noch aus. Darum gilt umso mehr: Müll vermeiden! Ein Beispiel: Jährlich werden weltweit über 500 Milliarden (!) Plastiksackerln produziert - und wieder weggeschmissen. Bis dieser Kunstoffmüll sich wieder auflöst, dauert es laut Experten fast 1000.Jahre.

5. Neue Lichtblicke
Klassische Glühbirnen setzen nur fünf Prozent des Stroms in Licht um - der Rest verpufft als Wärme. Als neue Energiewunder gelten LED-Leuchten. Sie geben Licht, aber keine Wärme ab und benötigen bei gleicher Helligkeit nur ein Drittel des Stroms herkömmlicher Energiesparlampen. Seit 2007 gibts LED-Lampen auch für den Hausgebrauch, in Birnen-, Tropfen-, Kugel- und Kerzenform. Mit 300 Lumen sind sie allerdings nur wenig heller als eine 25-Watt-Glühbirne, doch die Entwicklungs chreitet schnell voran!
 

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