Offene Schulen im Tausch gegen mehr Sex

Im Ort Thisted in Dänemark hat die Verwaltung mit den Bewohnern einen seltsamen Handel abgeschlossen. Diese haben mehr Sex, um mehr Kinder zu bekommen und im Gegenzeug bleibt die Infrastruktur wie Kindergärten und Schulen vorerst erhalten. Was macht Österreich gegen die noch viel geringere Geburtenrate?

In Dänemark wird schon seit einiger Zeit über eine geringe Geburtenrate gejammert. Diese liegt landesweit bei 1,7 Kindern pro Familie. Erst im Vorjahr warb ein Reiseveranstalter aus diesem Grund für mehr Sex im Urlaub (Hier geht es zum Werbevideo), bei Erfolg bekam das Pärchen Reisegutscheine.

Im Ort Thisted im Bezirk Nord-West-Jutland wurde nun ein Handel zwischen der Stadtverwaltung und den Bewohnern abgeschlossen wie der Guardian berichtet. Die Infrastruktur wie Kindergärten und Schulen bleiben vorerst trotz geringer Kinderzahl erhalten, dafür werden die Einwohner sich bemühen künftig mehr Kinder zu bekommen.

Denn in Thisted ist die Geburtenrate noch geringer als im restlichen Dänemark. Und iele ziehen wegen der Ausbildung weg und kommen nicht mehr zurück. Einzig der Strand lockt Surfer an, wird sogar als kaltes Hawaii bezeichnet, aber ansonsten zählt laut Webseite der Stadt schon ein Kerzenladen zu den Highligts.

Hat die Strategie Erfolg und es kommen in den nächsten Jahren tatsächlich mehr Kinder auf die Welt, wollen andere Orte nachziehen.

Übrigens: Mit 1,7 Kindern pro Familie zählt Dänemark zwar zu den Ländern mit geringerer Geburtenrate in der EU, mit 1,38 liegt Deutschland und Österreich mit 1,44 sogar noch etwas darunter. Pläne, wie diese erhöht werden könnte, gibt es aber keine, stattdessen wird auf Zuwanderung gesetzt.

 

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