Offene Hiatahütten

Am 16. September beginnt mit dem Tag der offenen Hiatahütten in Perchtoldsdorf die sogenannte „Huatzeit“, in der Brauchtum und Tradition der Weinhauer besonders hochgehalten werden. Von September bis November gewähren eine Reihe traditioneller Veranstaltungen einen Einblick in das Weinhauerleben Perchtoldsdorfs.

Die „Huatzeit" ist die schönste und intensivste Jahreszeit in Perchtoldsdorf. Einer der ersten Höhepunkte dieser Veranstaltungsreihe ist der Tag der offenen Hiatahütten. Am 16. September, haben Interessierte die Möglichkeit in den Rieden Goldbiegel, Haspel und Sossen, Weinkultur pur zu erleben. Bei frischem Sturm und Most, ortstypischen Schmankerln und flotter Blasmusik, erzählen die Perchtoldsdorfer Weinhauer aus ihrem Haueralltag oder laden einfach zum Verweilen ein. Wer will, kann auch an einer fachkundigen Führung durch die goldgefärbten Rieden teilnehmen.

Als besonderes Merkmal der „Huatzeit", gilt der Hiatabaum, der vor der Hütte aufgestellt wurde. Ab der sogenannten Reifezeit, beobachteten die Weinhüter die Trauben Tag und Nacht. Die im Inneren mit Tannenreisig ausgeschmückten und bunten Bändern verzierten Hiatahütten wurden von den Weinhütern als Wohnung genutzt. Die ersten Perchtoldsdorfer Weinhüter gab es bereits im 16. Jahrhundert.

Höhepunkt der „Huatzeit" ist das größte Erntedankfest Österreichs, das am 11. November gefeiert wird. Der sogenannte Hiataeinzug, wurde 2010 von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe ernannt.

Tag der offenen Hiatahütten
Wann
16. September 2012
12-17 Uhr

Wo
In den Rieden Goldbiegel, Haspel und Sossen
2380 Perchtoldsdorf
 

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