Nordic Walking

Beim Nordic Walking werden nicht nur zahlreiche Muskeln beansprucht, sondern auch viele Kalorien vebraucht. Je nach Intensität und Ausführung bei bei diesem Ganzkörpertraining pro Stunde 400 - 500 überflüssiges Hüftgold vernichtet werden.

Schnelles Spazieren mit Stöcken und trotzdem ein spürbarer Kalorienverbrauch? Kein Problem! Nordic Walking ist eine Ganzkörper-Trainingsmethode, die viele lästige Kalorien vebraucht und zu mehr Flexibilität und Bewegung im Alltag führt.

Gerade ältere Menschen und Personen mit Gelenksproblemen können mit dieser, eher schonenden Sportart, ihre Ausdauer, Kraft, Koordination, Fitness und Beweglichkeit deutlich verbessern.

Im Prinzip funktioniert Nordic Walking wie das Langlaufen, nur ohne Schnee. Zugegeben, es ist zwar nichts für Schnelligkeitsfanatiker, jedoch bietet es eine lustige und ebenso anstrengende Abwechslung zu den vielen anderen Outdoor-Sportarten.

Walking, yes indeed I'm walking...

Durch das Abdrücken vom Boden wird die Brust-, Schulter- und Armmuskulatur intensiv mittrainiert, gleichzeitig aber auch die Fußgelenke entlastet. Herz, Kreislauf und Stoffwechsel werden in Schwung gebracht und mehr Ausdauer trainiert.

Der Belastungspuls ist hier im Vergleich zum normalen Walking um etwa 15 Schläge höher, ebenso wie der Kalorienvebrauch um 25-50 Prozent.

Die richtige Lauftechnik finden Sie auf Seite 2!


Das A und O beim Nordic Walking sind:
gute Laufschuhe
lockere, atmungsaktive Kleidung
spezielle Stöcke

Was man beim Stock wissen sollte:
Der Stock sollte so lang sein, dass man im aufrechten Stand maximal einen rechten Winkel im Ellbogengelenk bildet.
Faustformel der Stocklänge ist:
Körpergröße in cm x 0,7 = Stocklänge in Zentimeter.

Die richtige Lauftechnik

Wer schon einem Skilanglauf gemacht hat, wird die Technik des Nordic-Walkings im Handumdrehen beherrschen.

Für alle anderen ist es nicht allzu schwer sie zu lernen:

Das rechte Bein und der linke Arm schwingen gemeinsam nach vorne und umgekehrt. Der Oberkörper ist dabei leicht nach vorne gebeugt, ebenso die Knie.

Wichtig sind Schrittlänge und Stockposition, das bedeutet, dass der Schritt länger sein soll als gewöhnlich und der Stock sich einige Zentimeter hinter der Ferse des vorderen Fußes befindet.

Der vordere Arm sollte ebenfalls leicht gebeugt sein und sich vor dem Körper befinden, die vordere Hand umgreift hier auch den Stock. Die hintere, gelöste Hand befindet sich hinter dem Becken, wobei der Arm gestreckt und die Hand offen sein sollte - so lockert sich die Muskulatur wieder. Lediglich die Schlaufe, in der sich die Hand befindet, garantiert, dass dieser stock nicht verloren geht.

Untersuchungen und Tests

Wissenschaftliche Untersuchungen und Tests, wie beispielsweie am Institut für Sporttherapie und Rehalbilitationstherapie an der Universität in Leipzig, haben gezeigt, dass Nordic Walking mit positiven Auswirkungen in der stationären Reha von Herzpatienten eingesetzt werden kann.

Neben einem freudigen Ausüben der Sportart, fühlten sich die Patienten sicherer beim schnellen Gehen und das subjektive Belastungsempfinden während des Trainings deutlich geringer war.

Ebenso war das Erschöpfungsgefühl deutlich geringer als bei jenen, die ohne Stöcke schnell gingen.

 

Aktuell