#nichtmitmir: Männer gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus

Die neue Kampagne #nichtmitmir stellt sich quer: gegen Gewalt an Frauen an Frauen und gegen Rassismus.

Jetzt machen sich auch Männer öffentlich gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus stark. Die Kampagne #nichtmitmir zeigt einerseits Solidarität mit Opfern von Gewalt - auch mit jenen der Kölner Silvesternacht - wehrt sich andererseits aber gegen eine Instrumentalisierung des Themas für rassistische Zwecke.

Auf der Website der Kampagne wird das Engagement folgendermaßen begründet: "Sexualisierte Gewalt – gegen Menschen egal welchen Geschlechts – ist ein Angriff auf die sexuelle Selbstbestimmung. Sexualisierte Gewalt darf nirgendwo auf der Welt Platz haben." Und weiter: "Wir wenden uns dagegen, dass die „Silvestervorfälle“ für rassistische Zuschreibungen und rechtspopulistische Hetze genutzt sowie für die Verschärfung von Flüchtlings- und Asylregelungen in Deutschland instrumentalisiert werden."

Die Forderungen der Unterstützer


Die Kampagne prangert falsche Männlichkeitsvorstellungen an, fordert mehr Menschlichkeit in der Debatte über Flüchtlinge, mehr Solidarität mit den Opfern sexualisierter Gewalt und damit zusammenhängend auch mehr Mittel für Gewaltpräventions- und Aufklärungsarbeit.

Die Verfasser der Petition, die online unterzeichnet werden kann, setzen sich zu einem großen Teil aus Wissenschaftern, Sozialarbeitern und Pädagogen zusammen.

 

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