Nicht in meinem Namen: Muslime sagen "Nein" zum Terror

Der Islamische Staat mordet im Namen des Islam. Viele Muslime weltweit sind damit nicht einverstanden und wenden sich mit ihrem friedlichen Protest an die Öffentlichkeit.

Kaum haben uns die ersten Meldungen aus Paris erreicht, schwirren bereits erste Vermutungen, Anschuldigungen und Falschinformationen im Netz herum.

Viele machten anfangs die flüchtlingsfreundliche Europapolitik einiger Länder für die Anschläge verantwortlich, aber auch der "Islam" und "die Muslime" werden oft in einem Atemzug mit den Terroristen genannt.

Weltweit gehören dem Islam ca. 1,6 Milliarden Anhänger an. Ein sehr großer Teil davon ist weder radikal noch gewalttätig, sondern übt seine Religion in Frieden aus.

Aufgrund vermehrter Terrorereignisse mit islamistischem Hintergrund in den letzten Jahren, keimte weltweit eine große Abneigung gegen die sonst so friedliche Religion auf. Noch immer sind Menschen, die ihre Religion offen nach außen zeigen (wie zum Beispiel durch das Tragen eines Kopftuches), vielen ein Dorn im Auge.

Ihr repräsentiert uns nicht!

Mit dem Video "#notinmyname" möchte eine Gruppe Muslime nach den Anschlägen in Paris ihre Solidarität bekunden. Sie möchten zeigen, dass auch sie den Terror in Paris verurteilen und das Töten von Menschen im Namen des Islam nicht in ihrem Sinne ist.

Die Botschaft: "Die ISIS repräsentiert weder dern Islam noch Muslime, weil sie nicht den islamischen Werten entspricht und weil unschuldige Menschen umzubringen, nicht menschlich ist. (...)"

 

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