In New York dürfen Schwangere in Bars Alkohol trinken

Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio und die New Yorker Kommission für Menschenrechte haben Richtlinien veröffentlicht, die es BarbetreiberInnen verbietet, Frauen keinen Alkohol zu servieren.

Alkohol in der Schwangerschaft ist ungesund. Jedenfalls ist das die gängige Ansicht. Manche Studien besagen jedoch, dass Schwangere geringe Mengen Alkohol zu sich nehmen können, ohne damit dem Kind zu schaden.

Kein Zutritt für Schwangere

Die neuen Richtlinien der New York Human Rights Commission wurden veröffentlicht, um Schwangeren die Entscheidungsfreiheit über ihre Gesundheit und ihre Körper zurückzugeben. Bisher konnten Lokale schwangeren Gästen Alkohol, rohen Fisch und sogar den Zutritt verwehren.

Neue Richtlinien am Arbeitsplatz

"Urteile und Stereotypen darüber, wie schwangere Individuen sich benehmen sollten, was ihre körperlichen Möglichkeiten sind, und was gesund oder ungesund für einen Fötus ist, sind in unserer Gesellschaft verbreitet und können nicht als Vorwand für unrechtmäßige diskriminierende Entscheidungen benutzt werden", ist unter anderem in den neuen Richtlinien zu lesen.

Schwanger unterstützen für mehr Gleichberechtigung

Generell geht es darum, schwangere Frauen nicht zu diskriminieren - ob in Lokalen oder am Arbeitsplatz. So sollen Schwangere in Zukunft während der Arbeitszeit snacken und eventuell länger Pausen machen dürfen. Helen Rosenthal, eine New Yorker Stadträtin, meint zu den neuen Richtlinien: "Wenn es uns wirklich ernst damit ist, Gehaltsscheren zu schließen und Einkommensunterschiede zu bekämpfen, müssen wir schwangere Frauen unterstützen." Finden wir auch.

 

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