Neue Studie: Süßstoffe in Softdrinks noch ungesünder als gedacht?

Viele Menschen greifen bei Softdrinks zur zuckerfreien Alternative. Diese könnten laut einer Studie aber noch ungesünder sein, als ursprünglich gedacht.

Coca Cola

Viele kennen es: Enorm Lust auf eine eiskalte Erfrischung in Softdrink-Form, aber dann doch lieber die Zero-Variante, um sich die 200 Kalorien + zu sparen. Gesund sind Light-Softdrinks deshalb aber nicht.

Eine Studie der britischen Anglia Ruskin University am Cambridge Campus publizierte im InternationalJournal of Molecula Sciences neue Erkenntnisse zu Softdrinks mit Süßungsmittel. Das Ergebnis: Die am häufigsten verwendeten künstlichen Süßstoffe Saccharin, Sucralose und Aspartam können Darmbakterien zum Eindringen in Darmzellen veranlassen.

"Es gibt viele Bedenken über den Konsum von künstlichen Süßstoffen, wobei einige Studien zeigen, dass Süßstoffe die Schicht von Bakterien, die den Darm unterstützen, bekannt als die Darm-Mikrobiota, beeinflussen können", so Studienautor Dr. Havovi Chichger.

Die synthetischen Zuckerersatzstoffe sind zwar kalorienfrei und kein Nährboden für Karies, können sich aber negativ auf deine Darmflora auswirken und die Wechselwirkung zwischen Modelldarmbakterien und Darmepithelzellen stören.

"Diese Veränderungen können dazu führen, dass unsere eigenen Darmbakterien in unseren Darm eindringen und ihn schädigen, was mit Infektionen, Sepsis und Multiorganversagen in Verbindung gebracht werden kann", soChichger.

Erste Hinweise darauf kamen bereits 2014 auf, als israelische Wissenschaftler*innen feststellten, dass Süßstoffe die Darmflora stören. Bis dahin galten Süßstoffe als unbedenklich.

 

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